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Gewohnheiten etablieren – so unterstützen die Räume dabei

By Januar 23, 2022Keine Kommentare
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Wie kannst du neue Gewohnheiten etablieren? Unser Alltag besteht aus hunderten kleinen Gewohnheiten und gerade der Jahreswechsel ist eine Zeit, wo wir uns vornehmen, Gewohnheiten zu verändern oder neue Gewohnheiten zu trainieren.

Doch wie gelingt das mit Leichtigkeit? Deine Räume unterstützen dich auch hierbei und wie das funktioniert, erfährst du im heutigen RaumTalk.

Neue Gewohnheiten etablieren

Die meisten unserer täglichen Handgriffe und Gewohnheiten sind tief in unserem Gehirn verankert und werden unbewusst ausgeführt. Ein Gedanke setzt schon alle erforderlichen Handgriffe in Gang – das ist beim Zähneputzen so oder beim Autofahren und vielen weiteren.

Nicht alle unserer Gewohnheiten sind ein Leben lang dienlich. Ein Beispiel sind die vielen Gewohnheiten beim Thema Ordnung. Die einzelnen Handgriffe, die dazu führen, dass unsere Wohnung entweder ordentlich ist oder unordentlich.

Gewohnheiten lassen sich trainieren

Das ist wie bei einem Kind, das Zähneputzen lernt. Zu Beginn braucht es Überwindung und Hilfestellung … dann Übung. Bis sich diese Gewohnheit tief in unserem Gehirn verankert hat und automatisiert abläuft.
Wir vergessen das oft als Erwachsene und reden uns ein:

  • Ich bin halt so.
  • Ich kann mich nicht mehr ändern.
  • Mir ist nicht (mehr) zu helfen.
  • Ich bringe Aufgaben nicht zu einem Ende.

Mein Tipp: Schau auf deine Räume, denn sie unterstützen dich dabei, neue Gewohnheiten zu trainieren. Am besten findest du dein Warum, dann kannst du es in deine Räume bringen und dich so täglich daran erinnern. Denn auch das ist wichtig, wenn wir automatisierte Handlungen verändern wollen. Wir müssen sie uns wieder bewusst machen.

Finde dein Warum und bring es in die Räume

Kläre als Erstes für Dich, was du tun willst und warum. Welches Gefühl wünschst du dir? Wie soll dein Zuhause sein und dein Leben verlaufen?

Ein Beispiel: Wenn ich einen Marathon laufen möchte – vielleicht den New York Marathon – dann fange ich mit einem Lauftraining an. Das alleine reicht aber nicht aus, um langfristig motiviert zu bleiben, denn es wird Tage geben, wo es dir schwerfällt, dranzubleiben.

Hier kommt das Warum ins Spiel: Wie wird das sein, wenn ich nach New York fliege und dort mit tausenden Menschen durch die Stadt laufe? Wie fühlt es sich an, ins Ziel zu kommen? Um dieses Gefühl zu unterstützen – und damit dein Ziel sichtbar in die Räume zu bringen – kannst du beispielsweise deinen Trainingsplan für die Laufeinheiten auf ein Bild von New York kleben.

Gewohnheiten etablieren mit diesem Tipp

Wir wissen aus der Hirnforschung, dass es eine bewusste Zeit des Trainings braucht, um neue Gewohnheiten zu etablieren. Und es dürfen nicht zu viele auf einmal sein, sonst sagt unser Unterbewusstsein STOPP, weil eine zu große Unsicherheit entsteht.

Wenn du also am 01. Jänner gleich ein Dutzend Gewohnheiten ändern willst, bedeutet das für dein Unterbewusstsein Gefahr. Weil alles Neue erst einmal unsicher ist – dein Unterbewusstsein bremst dieses Vorhaben also aus. Wichtig ist es, das Ziel in ganz kleine Schritte aufzuteilen und diese nacheinander zu gehen.

Auch bei der Ordnung ist das so. Was ist die eine kleine Sache, die du ändern kannst, um die Unordnung schrittweise einzudämmen? Welche eine neue Gewohnheit kannst du etablieren, um langfristig eine natürlich ordentliche Person zu sein?

Im letzten RaumTalk ging es um den Geschirrspüler und wie du durch das Koppeln von Gewohnheiten ganz leicht neue Handgriffe lernst, um mehr Ordnung in der Küche zu haben.

Raumtalk 221 Gewohnheiten Etablieren Pinterest

In kleinen Schritten zu mehr Ordnung

In meinen Programm OrdnungsMagie ist das einer der ersten Schritte: Wir schauen uns genau an, welche Mini-Gewohnheit wir ändern können, um mehr Ordnung zu bekommen. Diese Kleinigkeiten können wir leicht im Alltag zusammenführen und so schrittweise neue Gewohnheiten etablieren, die uns ordentlicher machen. Das kann sein:

  • Immer, wenn ich auf das WC gehe, nehme ich ein Teil und bringe es an seinen fixen Platz zurück.
  • Immer, wenn ich morgens das Fenster im Schlafzimmer zum Lüften öffne, mache ich das Bett.
  • Immer, wenn ich etwas aus dem Kühlschrank nehme, mache ich in der Küche dies oder das.

Oder wie ich in der letzten Woche erzählt habe: Immer, wenn ich am Morgen die Kaffeemaschine vorheize, räume ich den Geschirrspüler aus.

Wir haben so viele Gewohnheiten, an die wir andere Gewohnheiten anhängen können. Durch diese Kopplung lernt unser Gehirn, diese beiden Tätigkeiten zu verbinden. Überlege dir am besten gleich heute eine Mini-Gewohnheit, die du mit einer neuen gewünschten Gewohnheit trainieren kannst.

Neue Gewohnheiten an Ziele knüpfen

Natürlich kannst du dir auch eine Erinnerung in Form eines Post-it am Badezimmerspiegel in die Räume bringen und dich unterstützen lassen. Erinnerungen müssen nicht immer für alle sichtbar oder erkennbar sein. Welche kleinen Erinnerungen in Form eines Symbols oder einer Notiz im Kalender kannst du dir schaffen?

Eine wunderbare Möglichkeit ist es auch, Gewohnheiten und Aufgaben zu tracken. Das Spannende ist, dass wir über das Abhaken einer Liste unser Gehirn anregen, dranzubleiben. Denn unser Unterbewusstsein möchte automatisch den Fortschritt auf dieser Liste sehen. Und da wir so viele Termine nur noch digital verwalten, hilft eine sichtbare Liste zusätzlich, neue Gewohnheiten zu etablieren. In meinen Programmen setzen wir eine Konfetti-Liste dafür ein – mit großem Erfolg.

Eine sichtbare Erinnerung in deinen Räumen hat eine ganz andere Wirkung als eine App, weil sie quasi im Vorübergehen wirkt. Am besten gestaltest du diese Listen ganz individuell und kreativ – ähnlich wie die Adventskalender, die uns die Zeit bis Weihnachten anzeigen.

Neue Gewohnheiten mit positiven Vibes verbinden

Wichtig ist die Atmosphäre, die wir uns schaffen, um neue Gewohnheiten zu etablieren. Es macht einen Unterschied, ob wir uns wohlfühlen und Freude daran haben oder uns gezwungen sehen und unter Druck setzen.

Bringe dich in eine gute Stimmung und verbinde dich mit dem Gefühl aus deinem Warum. Dann verbinde die neue Gewohnheit damit und erfahre selbst, wie schnell es gehen kann, anders zu handeln oder neu zu denken.

Zum Abschluss einer meiner Lieblings-Tipps, mit so großer Wirkung: Feiere deine Erfolge!
Oft haben wir neue Gewohnheiten trainiert, aber wir merken es gar nicht mehr. Wir honorieren nicht, dass wir eine Veränderung herbeigeführt haben. Wir feiern uns nicht dafür, dass wir etwas Neues gelernt haben.

Erkenne an, wie viele kleine Schritte du schon gegangen bist. Und am besten überlegst du dir schon vorher, wie du dich dafür feierst – vielleicht mit einem großen Blumenstrauß, einem Besuch im Spa oder ein schönes Essen. So programmierst du dein Unterbewusstsein darauf, dass du Gewohnheiten immer leichter verändern kannst.

Genau da wollen wir hinkommen. Ich lade dich ein, dir eine Gewohnheit auszusuchen, die du in diesen ersten Wochen trainieren willst. Berichte mir gerne davon in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause. Ich freue mich sehr darauf zu hören, welche neuen Gewohnheiten du etablieren konntest und welcher Tipp dich dabei unterstützt hat.

Es liegt alles in dir:
Verändere deine Räume. Verändere dein Leben. Verändere die Welt.

Happy Day

Maria

P.S. Kennst du schon meinen Podcast Happy Success? Dort bekommst du wöchentlich wertvolle Impulse für dein Business, um mit mehr Leichtigkeit & Freude deinen Erfolgsweg zu gehen – denn: Erfolg lässt sich einrichten.

 

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