Happy HomeUmgestaltung

Verantwortung übernehmen durch Raumgestaltung, die zu deinem Alter passt

By September 15, 2015 Juli 29th, 2018 3 Kommentare

Hast du dich schon einmal gefragt, ob deine Räume zu deinem Alter passen? Zeigt sich in deiner Raumgestaltung, dass du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen? Räume sind nämlich entweder zu erwachsen oder zu kindlich (manches Mal auch kindisch). Beides hindert dich, deine Ziele zu erreichen. Ziel ist es, dass deine Räume genau zu dir passen und zwar genau zu dem ICH, dass du dir erträumst. Es kann sein, dass das Zuhause oder auch das Büro einfach nicht mitgewachsen sind. Oder sie sind zu schnell „groß“ geworden und verstecken dein inneres Kind.

Ich zeig dir, welche Aspekte da mitspielen. Zuerst solltest du aber Verantwortung übernehmen und den Erwachsenen-Check machen. Der ist übrigens mit einem Augenzwinkern zu sehen. Ich habe ihn von Apartment Therapy, einer amerikanischen Seite.

10 Dinge, die bedeuten, dass du in einem “erwachsenen” Zuhause wohnst:

  1. Du hast eine feine Acryl-Duschwand statt eines Plastikvorhangs.
  2. Du hast Gästehandtücher im WC und Bad.
  3. Du hast richtig gute, teure Messer und weißt, die waren jeden Cent wert.
  4. Du hast Glasuntersetzer und bittest deine Gäste, diese auch wirklich zu nutzen.
  5. Du isst am Tisch statt vor dem Fernseher – wenigstens manchmal.
  6. Du besitzt Stoffservietten – auch wenn du sie nie nutzt.
  7. Du hast Glaskaraffen – im Laufe der Jahre sind die bei dir eingezogen.
  8. Du weißt, es gibt genug Gründe, warum es sinnvoll ist, immer Zitronen im Haus zu haben.
  9. Du besitzt Rot- und Weißweingläser und kannst sie unterscheiden.
  10. Du hast Pflanzen – und sie leben.

Na, wieviel Fragen hast du mit ja beantwortet? Was hier eine lustige Idee ist, solltest du in deinen Räumen hinterfragen. Ich sag dir, warum.

Verantwortung übernehmen für dein Lebensalter und deine Ziele

Als du jung warst, sorglos und total spontan, hat deine Wohnung sicher ganz anders ausgesehen, als heute, oder? Das Zuhause war ein Platz zum Schlafen und natürlich zum Feiern. Damals waren Kreativität und Spontaneität auch in der Einrichtung sichtbar. Und natürlich sollte alles anders als im Elternhaus sein. Geldmangel hat vielleicht dazu geführt, dass du selbst gestaltet und gebastelt hast. Kleine und größere Mängel wurden ignoriert. Irgendwann hat sich´s dann verändert und du wohnst in einem Haus oder einer Wohnung für wirklich Erwachsene. Oder bist du noch immer in der „Teenagerbude“ mit wackligen Billigmöbeln? Wie auch immer, dein Zuhause wird dir genau jetzt entsprechen.

Wenn du jedoch etwas verändern möchtest, dann solltest du das „Alter“ deines Zuhauses analysieren. Bei meinen Kunden geht´s fast immer genau darum – es passt einfach nicht mehr. Ich habe für dich vier Situationen zusammengefasst.

Zu jugendliche Räume

Zu jugendlich kann es eigentlich gar nicht geben! Ja, das stimmt natürlich einerseits, aber mit 40 in der Studentenbude hausen? Wenn´s um Ziele wie beruflichen Erfolg, finanzielle Absicherung, mehr Ordnung oder auch Familie und Verantwortung übernehmen geht, dann braucht es einfach ein erwachsenes Zuhause. Du musst nicht gleich in eine „spießige“ Wohnung ziehen. Ein paar hochwertige Einrichtungsgegenstände, die auch wirklich perfekt passen, helfen Balance in den Raum zu bringen. Natürlich geht´s auch um alle Dekorationen und Accessoires. Miste die alten Jugenderinnerungen aus (Du kannst sie ja als Foto in Erinnerung behalten) und kauf dir Dekorationen für „Große“. Dabei geht es nicht vordergründig um den Preis, aber ein bisschen eben doch.

Wenn du deine Finanzen stärken willst, dann heißt Verantwortung zu übernehmen, auch in hochwertige Dinge zu investieren. Der Reichtum soll ja zu Hause sichtbar sein. Wenn es dir schwerfällt, dann starte mit einigen Kleinigkeiten oder zum Beispiel mit dem Vorzimmer. So trägst du die neue Energie gleich hinein in deine Räume. Ich erzähle dir hier am Beispiel meiner Füllfeder, wie ich für meinen Erfolg die Verantwortung übernommen und damit meinen Umsatz verdoppelt habe.

Alles in allem muss aber nicht wahnsinnig viel kosten. Auch neue Kombinationen der bestehenden Möbel mit neuer Dekoration können aus einer Jugendwohnung ein erwachsenes Zuhause machen.

Bestimmte Räume sind nicht mitgewachsen

Hier ist es besonders spannend. Es kommt wahnsinnig oft vor. Einige Räume sind total stylisch und fast schon zu „erwachsen“: Designermöbel, alles neu und geschmackvoll eingerichtet bis zur kleinsten Dekoration. Und dann gibt´s ein paar Räume mit den alten Möbeln aus der Jugendzeit. Die alten Kinderzimmermöbel aus dem Elternhaus oder das klapprige Bett, das damals 1.000,– Schilling gekostet hat. Genau in den beiden Bereichen musst du aufpassen, wenn du Verantwortung für dein erwachsenes Ich übernehmen willst.

Wenn du einen Arbeitsraum hast und dort erfolgreich sein willst, dann kann das nicht dein uraltes Kinderzimmer sein. Du wirst dich einfach schwertun, dort erfolgreiche Geschäfte zu machen oder dich als Erwachsener weiterzubilden. Noch wichtiger ist das Schlafzimmer. Es braucht immer mindestens (wenn nicht mehr) so viel Aufmerksamkeit wie dein Wohnzimmer. Wenn zwischen den Räumen 1000de Euro Unterschied in der Einrichtung erkennbar sind, dann passt etwas nicht. Das Schlafzimmer ist der wichtigste Raum für Erholung, für deine Beziehung und dich selbst. Genau der muss auch deinem jetzigen Alter entsprechen, übernimm‘ Verantwortung dafür.

Zu erwachsen und stylisch

Dein Zuhause ist zu erwachsen? Alles ist wie aus den Interior Design-Zeitungen. Du hast deine Möbel alle eingebaut und keine Möglichkeit zur Veränderung? Vielleicht haben dich auch Menschen bei deinem „Kunstwerk“ unterstützt. Oft tut man sich dann schwer (sogar ich als Einrichtungsberaterin), etwas zu verändern oder auch nur die persönliche Dekoration herauszuholen. Wenn du mehr Flexibilität, Veränderung und Spaß haben möchtest, dann solltest du spielerische Elemente in deinen Räumen haben. Je flexibler die Einrichtung ist, desto eher bist du bereit zu verändern und desto leichter geht es. Sorge auch im perfekten Designerraum für jugendliche Frische. Ein paar alte Möbel als Kontrast, etwas selbst Gestaltetes oder auch ein paar „crazy“ Accessoires.

Jugendlichkeit im „Gameroom“

Auch das ist eine Variante, die ich immer wieder sehe. Alles ist perfekt und dann gibt´s den Raum, der die Jugend zurückbringen soll. Grundsätzlich wunderbar, denn beides ist dann vorhanden. Die Unterschiede sind jedoch oft extrem. Außerdem beobachte ich, dass häufig nicht alle Familienmitglieder „mitspielen“. Der Gameroom mit Playstation, Kino, Billardtisch für die gemütlichen Männerabende einerseits und die „Hausfrau“ bewohnt die „erwachsenen“ Zimmer nebenan. Übrigens gibt´s das genauso umgekehrt. Eine Situation, die nicht optimal ist und für Spannungen sorgt. Etwas Jugendlichkeit kann durchaus in allen Räumen sein. Super eigenen sich dafür auch WC, Bad oder Gänge, die von allen genutzt werden.

Geh durch Deine Räume und schau Dich um. Wo gibt’s Verbesserungspotenzial? Für welchen Bereich kannst du Verantwortung übernehmen? Es wird möglicherweise nicht so extrem sein, aber vielleicht erkennst du Tendenzen. Übrigens: Genau dieses Thema lässt sich wunderbar in deiner Familie oder bei deinen Freunden analysieren. Kaum etwas ist so spannend, wenn man zu Besuch ist. Wie immer gilt: Schau dich besonders bei denen um, die deine Ziele schon erreicht haben.

Wenn du Fragen dazu hast oder dir unsicher bist, welches der nächste Schritt ist, hol dir meine Checkliste Happy Home und komm in meine Facebook-Gruppe „Glückliches Zuhause“. Dort unterstützen wir uns gegenseitig, du erhältst wertvolle Impulse und kannst deine Ziele und Träume viel leichter erreichen.

Viel Freude in deinem Raum für Glück und Erfolg, der genau zu dir passt.

Merken

An der Diskussion teilnehmen 3 Kommentare

  • Eva Laspas sagt:

    Liebe Maria,
    danke dir für den Artikel, ich musst auch lachen. ,-) Du hast schon recht, manche Dinge sollten sich ändern… Sag, was empfiehlst du aber, wenn eine ganze Familie in einem Haus hockt… Und wenn total unterschiedliche Geschmäcker zusammentreffen – von den Erwachsenen z.B…
    Ich finde es sehr schwer, hier zu entscheiden… Wir haben es jetzt einmal grundsätzlich so gelöst, dass jeder ein Zimmer hat, wo sich seine Persönlichkeit spiegeln darf… der Rest ist eigentlich nur „praktisch“ für fünf Menschen… lg eva laspas

    • Maria Husch sagt:

      Liebe Eva,
      du hast natürlich recht – eine wahre Herausforderung bei so vielen „Mitbewohnern“. Natürlich ist es super, wenn jeder sei eigenes Reich hat. Das ist wichtig – auch wenn manchmal kein ganzes Zimmer möglich ist. Es sollte aber unbedingt auch gemeinsame Räume geben, wo sich alle einberingen. Eine noch größere Herausforderung bei unterschiedlichen Geschmäckern. Da muss ein Mix her und Kreativität (die hast du ja). Wenn die Familie ein Mix ist, dann sind auch die Räume ein Mix. Das soll durchaus so sein. Macht doch mal gemeinsam eine Deko-Aktion für einen Raum und schaut, was heraus kommt. Alles Liebe, Maria

Ein Kommentar schreiben