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Neuen Stauraum schaffen: So gewinnst du Platz in deinen Räumen.

By Oktober 27, 2018 Keine Kommentare
stauraum schaffen

Platzen deine Räume und Schränke aus allen Nähten? Möchtest du unbedingt mehr Stauraum schaffen, um wieder Ordnung herzustellen?
In meiner I♥MY HOME Community geht es häufig um dieses Thema und ich bekomme immer wieder die Fragen gestellt: Wie gehe ich am besten vor, um mehr Stauraum zu schaffen? Was kann ich tun, um mehr Ordnung zu halten? Wohin mit Taschen, Schuhen und anderen Dingen?

Viele Menschen träumen davon, mehr Stauraum zu haben. Ich gebe dir gerne meine besten Tipps – habe aber das Ziel, dass du gar keinen Stauraum mehr hast. Runzelst du jetzt mit der Stirn? Ich erkläre es dir:
Ich möchte, dass du in Zukunft Abstellräume hast und freie Flächen, damit in deinen Räumen Ordnung einzieht. Stauraum ist ein wichtiger Raum, genau wie deine Küche oder dein Schlafzimmer. Er sollte dich unterstützen, erfolgreich und glücklich zu werden. Auch an ihm sollten deine Ziele sichtbar sein – er braucht daher dieselbe Aufmerksamkeit, die du deinen anderen Räumen schenkst.

Mehr Stauraum schaffen: So geht´s

Stauraum ade

Gleich zu Beginn mein ungewöhnlichster und wichtigsterTipp: Streiche das Wort Stauraum aus deinem Gebrauch! Wir möchten keinen Stau – weder auf der Straße noch in unserem Zuhause. Unsere Räume sollen ein Kraftplatz sein, auch die Abstellräume.

Sobald du deine Abstellräume und Aufbewahrungsflächen erkannt und klug eingerichtet hast, zaubern sie dir auch ein Lächeln ins Gesicht. Du kannst sie entspannt aufsuchen, etwas herausnehmen oder wieder zurückstellen. Langes Suchen oder doppelte Anschaffungen entfallen.
Ich empfehle dir, bereits beim Sprechen einen Unterschied zu machen – ab sofort gibt es keine Stauräume mehr.

Mach eine Bestandsaufnahme

Wie viele Dinge besitzt du? Das ist ebenfalls ein wichtiges Thema und ich empfehle dir, es dir genauer anzuschauen. Letzte Woche habe ich die drei Geheimnisse für ein ordentliches Zuhause verraten. Frage dich zuerst, tun dir die Dinge noch gut, sind sie einwandfrei und nützlich oder können sie weg?

Die Anzahl der Dinge, die du besitzt, definiert auch den Platz, den du dafür brauchst. Wenn du mehr Stauraum schaffen möchtest, weil du immer wieder neue Sachen kaufst, halte zuerst inne und frage dich, ob sie alte ersetzen.
Manche suchen sich eine neue Wohnung, um mehr Platz zu gewinnen. Ein Umzug oder mehr Schränke lösen dein Problem mit der Ordnung aber nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Durch mehr Besitz vergrößert sich die Unordnung und du stehst schnell wieder vor dem Problem, mehr Stauraum schaffen zu brauchen.

In meinen Herbsttrainings erkläre ich dir, wie du am besten entrümpeln kannst und wie viele Dinge du wirklich brauchst? Erst wenn du einen Überblick über deinen Besitz hast, kannst du die bestmögliche Aufbewahrung für die einzelnen Dinge finden.

Einen fixen Platz

Die Dinge brauchen einen festen Platz, dann fällt die Ordnung leichter. Sobald du weißt, wo etwas hingehört und wie viel Dinge einer Kategorie du hast, kannst du Lösungen finden.

Der Ordnungscheck

Mach eine Inventur: Wie viele Dinge innerhalb einer Kategorie besitzt du? Sind die überall in den Räumen verteilt und du brauchst mehr Stauraum, damit wieder Ordnung einzieht? Oder weißt du gar nicht mehr genau, wo und wie viele Dinge du hast?
Zum Beispiel Werkzeug: Was hast du alles? Wo befindet sich das überall? Im Keller, im Abstellraum, in einer Kiste hinter der Tür, in einem Karton auf dem Dachboden?

Stauraum schaffen: Ideen und Tipps für deine Räume

Nutze leere Plätze

Das sehe ich bei fast allen meiner Kunden: Es ist viel ungenutzter Platz da. Beispielsweise sind in einem Schrank die einzelnen Fächer belegt, aber es bleibt leerer Raum übrig (vielleicht, weil die Abstände zu groß sind). Wenn du ein zusätzliches Fach einbaust, kannst du bessere Ordnung herstellen.

Werde kreativ und überlege, wie kannst du mehr Dinge in bestehenden Möbeln und Abstellräumen unterbringen. Ein gutes Ordnungssystem ist die Grundlage und lässt sich oft leicht erweitern.
Du kannst in meiner Community in der kostenlosen Facebook-Gruppe nachfragen, wie andere ihre Herausforderung lösen. Es gibt fast immer einen Weg, den bestehenden Stauraum zu nutzen.

Nutze mobilen Stauraum

Boxen und Hutschachteln gibt es häufig in sehr schöner Aufmachung und du kannst sie wie ein Deko-Objekt einsetzen. Beispielsweise auf dem Kleiderschrank. Du kannst dort viel unterbringen und sie sorgen für ein schöneres Raumgefühl.
Es geht nicht darum, kistenweise Sachen hinter der Tür oder unter dem Bett zu lagern. Bei jedem Raum kannst du zurück zu Schritt zwei gehen und erst einmal eine Bestandsaufnahme mache, möglicherweise entrümpeln und aussortieren.

Schaffe schönen Stauraum

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Abstellflächen und Stauraum zu schaffen, der sich gut in deine Räume integrieren lässt. Hocker, Schachteln, Schrankaufsätze … schau, dass die Dinge, die du als Stauraum dazukaufst, gut zu den vorhandenen Möbeln passen.

Wenn diese Dinge anecken, nicht zu deinem Stil und der vorhandenen Einrichtung passen, führt das zu Unordnung im Raumgefühl. Dein Unterbewusstsein merkt, dass sie nicht wirklich dazugehören. Das fördert in hohem Maße die Unordnung.

Solltest du wirklich mehr Stauraum schaffen müssen, kann es sein, dass du alte Möbel austauschst, um bessere Möglichkeiten der Aufbewahrung und Ordnung zu haben.
Das gilt auch in deinem Abstellraum: Räume ihn einmal aus und mache ihn perfekter. Ich habe meinen Keller komplett leergeräumt und mich gefragt, wie ich die Regale besser aufstellen kann. Mit einer kleinen Veränderung konnte ich so mehr Platz schaffen und noch für gut erreichbare Stellflächen sorgen. Nach dieser Aktion hatte ich sogar noch freie Flächen übrig.

Hoher Stauraum

Wenn es den Raum unterstützt, kannst du Stauraum schaffen, indem du die Höhe nutzt. Der Stauraum darf die Räume nicht eng oder klein machen – über dem Bett, über dem Schreibtisch oder in anderen Winkeln. Die Raumstruktur sollte großzügig bleiben.
In hohen Räumen eignen sich die Schmalseiten gut, um Flächen oben und unten zu nutzen: In Sitz- und Augenhöhe möchten wir einen offenen Blick, Weite behalten.

Auch an Plätzen in Abstellräumen oder im Flur lassen sich durch Hängevorrichtungen oder zusätzliche Regalbretter neue Aufbewahrungsplätze finden. Nutze vor allem die Räume, an denen du nicht lange aufhältst dafür. Ich rate dir, im Schlafzimmer den Stauraum unbedingt zu reduzieren oder sogar ganz darauf zu verzichten.

Flexible Lösungen

Überlege dir Lösungen und Aufbewahrungsmöglichkeiten, die du einfach an Veränderungen anpassen kannst. In meiner I♥MY HOME Community ging es vor kurzem um Taschen. Manchmal hat man Modelle oder beispielsweise Schuhe, die man nur selten nutzt (Skistiefel).
Meine Schuhe habe ich alle an einem Platz, aber die Schneeschuhe haben ihren fixen Platz im Keller.

Soweit meine Tipps, wie du anstelle von neuem Stauraum die vorhandenen Möglichkeiten besser nutzen kannst. Wichtig ist immer, mit einer Inventur zu beginnen, zu ordnen und sich einen Überblick zu verschaffen. Erst danach lohnt sich die Investition in neue Aufbewahrungslösungen.
Beachte: Mehr Stauraum schafft nicht mehr Ordnung.

In meinem kostenlosen Workshop Ordnung jetzt gehen wir das Thema gemeinsam an. Wenn du heute schon beginnen möchtest, hol dir meinen Ordnungs-Check.

Der Ordnungscheck

Ich freue mich, wenn du mir von deinen Abstellräumen und deinem aufgeräumten Zuhause erzählst. Lass uns gemeinsam für weniger Stau und mehr Happy Places sorgen.

Happy Day,

Maria

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