So viel Ordnung brauchst du um wirklich glücklich und erfolgreich zu sein!

So viel Ordnung brauchst du um wirklich glücklich und erfolgreich zu sein!

Kennst du diese zwei Sprüche:

Ordnung ist das halbe Leben – ich lebe in der anderen Hälfte!

Ordnung ist die Seele aller Dinge!

Und was bitte stimmt jetzt? Zwei unterschiedliche Sichtweisen, doch was macht wirklich erfolgreich und glücklich und lässt uns die Ziele erreichen? Bei meinen Beratungen kommt fast immer das Thema Ordnung auf und ich bekomme so oft die Frage: Brauchen wir mehr Ordnung, um glücklich und erfolgreich zu sein?

Die schlechte Nachricht, ich kann dir nicht sagen, wieviel Ordnung du in deinem Leben brauchst, denn das kommt auf dein Lebenssituation, deine Geschichte, deine Mitbewohner und deine Ziele an. Vor allem aber kommt es auf dich an. Du musst also selbst herausfinden, wieviel Ordnung du brauchst, und wie du sie für dich nutzen kannst.  Es gibt keine Checkliste und keine Skala zum Messen (wie bei so vielen persönlichen Dingen). Was aber ganz klar ist:

Denn Ordnung kannst du perfekt nutzen um deine Ziele zu erreichen.

Ordnung ist (fast) 100% individuell!

Zwei Situationen aus meiner Praxis:

Ich komme zu Kunden und am Weg zwischen Eingangstüre und Wohnzimmer (ich spreche von einer ganz normalen Wohnung) kommt schon dreimal: „Es tut uns leid das nicht zusammengeräumt ist und es so schrecklich aussieht.“ Auf der Garderobe sind zwei Mäntel und auf der Kommode im Wohnzimmer liegen 3 Zettel (fein säuberlich) – davon kann ich nur träumen.
Dann bei anderen Beratungen komme ich hinein und hab den ersten Eindruck „eine Bombe“ und höre: „Es ist toll, dass du hier bist, denn wir haben endlich aufgeräumt.“ Zwei Extremsituationen aber niemand kann sagen, was besser ist und was du brauchst. Es kommt also wirklich darauf an.

Mach deinen Ordnungscheck!

Stell dir daher zuerst folgende fünf Fragen und sei mal ganz ehrlich.  Ich empfehle dir die Antworten wirklich auf Papier zu notieren. Schau, was kommt und lass mal deine Mitbewohner (ich weiß, das ist nicht so leicht) ganz aus dem Spiel. Du kannst sowieso nur bei dir starten.

  1. Wie gut geht’s mir mit meiner Ordnung?
  2. Wovon hält mich die Unordnung oder auch Ordnung ab?
  3. Ist mein Ordnungssinn wirklich meiner? Oder hab ich ihn übernommen von den Eltern, von Hochglanzmagazinen oder weil ich glaub, dass es sich so gehört?
  4. Ist Ordnung ein großes (Streit)Thema in meiner Familie (oder auch im Berufsumfeld)?
  5. Wie oft denke ich wirklich: Da muss was geschehen?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast (nach es wirklich schriftlich), dann findest du vielleicht schon Antworten und erkennst: Ja, das Thema hat wahnsinniges Potenzial.

Ordnung ist also ganz individuell und es gilt wie immer in Balance zu kommen und regelmäßig den Check zu machen: Tut mir/uns das noch gut?

Ordnung ist Struktur und bringt diese in dein Leben.

Wenn du also sehr viel Bewegung im Außen hast, im Stress bist, viel im Kopf hast und zusätzlich deine Räume noch unordentlich sind, dann wird sich das negativ auswirken. Die Bewegung im Leben wirkt auf deine Bewegung im Raum. Das gilt übrigens auch umgekehrt und ist die große Chance.

Das solltest du nutzen.

Zuviel Ordnung – undenkbar, aber auch das hält auf!

Ja, stelle dir auch die Frage, ob du vielleicht zu viel Struktur und Ordnung in deinem Leben hast und dich das aufhält? Es kann auch nur ein Teilbereich sein, wo du es übertreibst. Oft ist das noch schwerer zu ändern und ein viel größeres Hindernis am Weg zu Neuem. Es gibt die Situation, dass sich Menschen vor lauter Struktur nicht trauen neue Projekte zu starten, neue Menschen ins Leben zu lassen. Etwas Unordnung und Bewegung könnte also durchaus auch hilfreich sein. Hab Mut zu Fehlern!

Ordnung und die lieben Mitbewohner!

Und dann kommen da die „Mitbewohner“ noch dazu. Bist du unordentlich, weil deine Kinder, deine Kollegen, dein Partner, deine Partnerin…. Nein! Es regt dich vielleicht auf – und keinen Sorge bei mir ist es nicht anders. Wie wir aber wissen, können wir das nicht ändern. Und auch der 100. Streit um das Aufräumen im Jugendzimmer oder die herumliegenden Socken wird nicht wirken. Was du tun kannst, ist die Räume als Unterstützung zu holen.

Was kannst du nun in den Räumen tun?

Hier ein paar Maßnahmen für die Ordnung oder auch Unordnung, die dich glücklich und erfolgreich machen!

  • Gehe die Funktionalität deiner Räume, Wege, Möbel & Co durch – das ist die Basis. Was kann optimiert werden?
  • Hol dir den externen Blick und Tipps von anderen. Vielleicht hast du Bekannte, denen das Thema leicht fällt. Gerne unterstütze auch ich dich.
  • Trenne Ordnung machen, entrümpeln und putzen. Oft ist es eine Tätigkeit davon, die so wirklich nervt. Konzentriere dich daher mal nur auf eines davon. Vielleicht kannst du Teile auch auslagern.
  • Neue Möbel, ein frischer Anstrich bringen frischen Wind und machen das Ordnung halten leichter.
  • Sei ein Vorbild für deine Umgebung in Sachen Balance und Gelassenheit im „Ordnungsleben“. Übrigens das wirkt Wunder bei den Mitbewohnern.
  • Weiß, Grau, Hochglanz und einheitliche, geradlinige Gestaltungen machen Ordnung einfacher. Oft hilft es schon die bestehenden Möbel klarer zu strukturieren.
  • Entrümpeln ist natürlich auch nicht schlecht – hol dir hier mein E-Book dazu!
  • Natürlich geschlossene Möbel sind ein Trick. Vergiss aber nicht, das Unterbewusstsein kennt auch die Unordnung dahinter.
  • Je weniger Bewegung, du im Raum hast, desto einfacher ist es. Zum Beispiel wenn du durch die Zimmeranordnung Rundwege im Zuhause hast (wo die Kinder so gerne herumlaufen), dann schließe eine Türe (langfristig) und es wird einfacher.
  • Lade immer wieder Menschen zur dir ein, um Ordnung zu schaffen.
  • Vergiss es, zu glauben dass du von heute auf morgen 100% ordentlich wirst. Starte mit einem kleinen Bereich und nur 2 m² in deinem Zuhause. Wenn das im ersten Blick ist, dann wird es einfacher.
  • Verbinde Ordnung als aktive Maßnahme mit deinem Ziel. Du willst deinen Traumpartner, deine Traumpartnerin finden, dann halte bewusst für dieses Ziel Ordnung (auch da mal nur 2m²). Du willst endlich Erfolg im Beruf und mehr Geld, dann konzentriere dich auf deinen Schreibtisch.
  • Bei Deko & Co gilt auf Einheit zu achten und natürlich: Weniger ist mehr!
  • Wenn du zu viel Ordnung und Struktur hast: Sei mutig und lass etwas Unordnung!
  • Schreib dir alle 2 Monate einen Termin in den Kalender und mach wieder den Ordnungscheck.
  • Feiere deine Erfolge!

Nimm den Raum ein, den du verdienst!

Einen Aspekt möchte ich noch einbringen. Ordnung hat auch mit Raum einnehmen zu tun. Wenn wir viele Dinge herumliegen haben, dann sind wir sichtbar. Es macht also durchaus Sinn hier zu schauen, wie wir sonst sichtbar werden können. Ein Beispiel aus meinen Beratungen. In einem großen Unternehmen ist eine Mitarbeiterin in ihrem Büro extrem unordentlich. Das hat Auswirkungen auf das gesamte Team und die Stimmung ist dementsprechend schlecht.  Beim genaueren Hinschauen stellt sich heraus, dass sie bei den wichtigen Projekten meist nicht involviert ist und ihre Erfolge nicht in den Räumen zu sehen sind. Wir haben das geändert und schon war es einfacher für sie Ordnung zu halten. Das kannst du auch privat tun, wenn du dir selbst Raum gibst. Gestalte deinen Lieblingsplatz. Übrigens noch ein heisser Tipp. Überlege dir das „Raum einnehmen“, wenn es um die Ordnung deiner Mitbewohner geht.

Also, wieviel Ordnung brauchst DU um glücklich und erfolgreich zu sein?

Mehr oder weniger?

Viel Freude bei der Analyse von deinem Ordnungsleben und beim Umsetzen der Maßnahmen. Lass dich nicht stressen, aber sei dir bewusst: Dein Ordnungsleben macht dich zu dem was du heute bist. Wenn du was ändern möchtest, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, denn am 4. Oktober startet die OrdnungsChallenge. Sei kostenlos dabei:

Alles Liebe,

Unterschrift-e1435043253469

PS: Zwei Fragen noch, die ich so oft bekomme:

  1. Maria bist du ordentlich? Darauf weiß ich keine Antwort, denn auch ich kann es nicht messen. Ich mach den Check mit dir – immer wieder.
  2. Müssen wir zusammenräumen bevor du kommst, oder sollen wir alles so lassen, wie es normal ist? Und auch da musst du dir die Antwort selbst geben. Für mich musst du nicht zusammenräumen und natürlich kann ich deine Räume im alltäglichen Zustand besser analysieren. Oft ist aber gerade eine Beratung der Anlass schon vorher loszulegen mit dem Prozess und gibt schon vorab einen Ordnungskick – den brauchst du nicht aufhalten. Vielleicht möchtest du dir eine Beratung zum Losstarten gönnen. Übrigens keine Sorge: Ich werde bei dir nicht zusammenräumen 😉

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© 2015 Maria Husch ● Webseite: Wiebke Schmidt

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