Endlich OrdnungMini-Tipps

So viel Ordnung brauchst du, um wirklich glücklich und erfolgreich zu sein!

By Mai 13, 2016Juni 18th, 2020Keine Kommentare
wie viel ordnung

Wie viel Ordnung braucht der Mensch? Wahrscheinlich kennst du diese beiden Sprüche:

  1. Ordnung ist das halbe Leben – ich lebe in der anderen Hälfte!
  2. Ordnung ist die Seele aller Dinge!

Und was bitte stimmt jetzt? Zwei unterschiedliche Sichtweisen, doch was macht wirklich erfolgreich und glücklich und lässt uns unsere Ziele erreichen? Bei meinen Beratungen kommt fast immer das Thema Ordnung auf und ich bekomme so oft die Frage gestellt: Brauchen wir mehr Ordnung, um glücklich und erfolgreich zu sein?

Die schlechte Nachricht ist, ich kann dir nicht sagen, wie viel Ordnung du in deinem Leben brauchst, denn das kommt auf deine Lebenssituation, deine Geschichte, deine Mitbewohner und deine Ziele an. Vor allem aber kommt es auf dich an.

Du musst selbst herausfinden, wie viel Ordnung du brauchst, und wie du sie für dich nutzen kannst.  Es gibt keine Checkliste und keine Skala zum Messen (wie bei so vielen persönlichen Dingen).

Ordnung 02

Wie viel Ordnung ist normal?

Achtung, Spoiler: Ordnung ist (fast) 100% individuell! Zwei Situationen aus meiner Praxis:

Ich komme zu Kunden und am Weg zwischen Eingangstüre und Wohnzimmer (ich spreche von einer ganz normalen Wohnung) kommt schon dreimal: „Es tut uns leid, dass nicht zusammengeräumt ist und es so schrecklich aussieht.“ Auf der Garderobe sind zwei Mäntel und auf der Kommode im Wohnzimmer liegen 3 Zettel (fein säuberlich) – davon kann ich nur träumen.

Bei anderen Beratungen komme ich in die Wohnung und hab den ersten Eindruck „eine Bombe ist eingeschlagen“ und höre: „Es ist toll, dass du hier bist, denn wir haben endlich aufgeräumt.“ Zwei Extremsituationen, aber niemand kann sagen, was besser ist und was du brauchst. Es kommt also wirklich darauf an, wie viel Ordnung du in deinem Leben brauchst.

Endlich Ordnung

Mach deinen Ordnungs-Check!

Stell dir zuerst folgende fünf Fragen und sei dabei ganz ehrlich.  Ich empfehle dir, die Antworten auf Papier zu notieren. Schau, was kommt und lass mal deine Mitbewohner (ich weiß, das ist nicht so leicht) ganz aus dem Spiel. Du kannst sowieso nur bei dir starten.

  1. Wie gut geht´s mir mit meiner Ordnung?
  2. Wovon hält mich die Unordnung oder auch Ordnung ab?
  3. Ist mein Ordnungssinn wirklich meiner? Oder habe ich ihn übernommen von den Eltern, von Hochglanzmagazinen oder weil ich glaube, dass es sich so gehört?
  4. Ist Ordnung ein großes (Streit-)Thema in meiner Familie (oder auch im Berufsumfeld)?
  5. Wie oft denke ich wirklich: Da muss was geschehen?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast (mach es wirklich schriftlich), dann findest du vielleicht schon Antworten und erkennst: Ja, das Thema hat wahnsinniges Potenzial.

Ordnung ist also ganz individuell und es gilt wie immer, in Balance zu kommen und regelmäßig den Check zu machen: Tut mir/uns das noch gut?

Ordnung ist Struktur und bringt diese in dein Leben.

Wenn du also sehr viel Bewegung im Außen hast, im Stress bist, viel im Kopf hast und zusätzlich deine Räume noch unordentlich sind, dann wird sich das negativ auswirken. Die Bewegung im Leben wirkt auf deine Bewegung im Raum. Das gilt übrigens auch umgekehrt und ist die große Chance. Das solltest du nutzen.

Zuviel Ordnung – undenkbar, aber auch das hält auf!

Ja, stelle dir auch die Frage, ob du vielleicht zu viel Struktur und Ordnung in deinem Leben hast und dich das aufhält? Es kann auch nur ein Teilbereich sein, wo du es übertreibst. Oft ist das noch schwerer zu ändern und ein viel größeres Hindernis auf dem Weg zu Neuem.

Es gibt die Situation, dass sich Menschen vor lauter Struktur nicht trauen, neue Projekte zu starten, neue Menschen ins Leben zu lassen. Etwas Unordnung und Bewegung könnte also durchaus auch hilfreich sein. Hab Mut zu Fehlern!

Ordnung und die lieben Mitbewohner!

Und dann kommen da die „Mitbewohner“ noch dazu. Bist du unordentlich, weil deine Kinder, deine Kollegen, dein Partner, deine Partnerin … Nein! Es regt dich vielleicht auf (keine Sorge, bei mir ist es nicht anders). Wie wir aber wissen, können wir die anderen Menschen nicht ändern.

Und auch der hundertste Streit um das Aufräumen im Jugendzimmer oder die herumliegenden Socken wird nichts bewirken. Was du tun kannst, ist die Räume als Unterstützung zu holen. Dazu ist es wichtig, dass du genau weißt, wie viel Ordnung du in deinem Leben brauchst.

Welcher Ordnungstyp bist du?  

Was kannst du nun in den Räumen tun?

Hier ein paar Maßnahmen für die Ordnung oder auch Unordnung, die dich glücklich und erfolgreich machen!

  • Gehe die Funktionalität deiner Räume, Wege, Möbel & Co durch – das ist die Basis. Was kann optimiert werden?
  • Hol dir den externen Blick und Tipps von anderen. Vielleicht hast du Bekannte, denen das Thema leicht fällt. Gerne unterstütze auch ich dich.
  • Trenne Ordnung machen, entrümpeln und putzen. Oft ist es eine Tätigkeit davon, die so wirklich nervt. Konzentriere dich daher mal nur auf eine davon. Vielleicht kannst du Teile auslagern.
  • Neue Möbel, ein neuer Anstrich, bringen frischen Wind und machen das Ordnung halten leichter.
  • Sei ein Vorbild für deine Umgebung in Sachen Balance und Gelassenheit im „Ordnungsleben“. Übrigens: Das wirkt Wunder bei den Mitbewohnern.
  • Weiß, Grau, Hochglanz und einheitliche, geradlinige Gestaltungen machen Ordnung einfacher. Oft hilft es schon, die bestehenden Möbel klarer zu strukturieren.
  • Entrümpeln ist natürlich auch nicht schlecht – hol dir hier meine Tipps!
  • Geschlossene Möbel sind ein Trick. Vergiss aber nicht, das Unterbewusstsein kennt auch die Unordnung dahinter.
  • Je weniger Bewegung, du im Raum hast, desto einfacher ist es. Wenn du zum Beispiel durch die Zimmeranordnung Rundwege im Zuhause hast (wo die Kinder so gerne herumlaufen), dann schließe eine Türe (langfristig) und es wird einfacher.
  • Lade immer wieder Menschen zur dir ein, um Ordnung zu schaffen.
  • Vergiss es zu glauben, dass du von heute auf morgen 100% ordentlich wirst. Starte mit einem kleinen Bereich in deinem Zuhause.
  • Verbinde Ordnung als aktive Maßnahme mit deinem Ziel. Du willst deinen Traumpartner, deine Traumpartnerin finden, dann halte bewusst für dieses Ziel Ordnung. Du willst endlich Erfolg im Beruf und mehr Geld, dann konzentriere dich auf deinen Schreibtisch.
  • Bei Deko & Co gilt es, auf Einheit zu achten und natürlich: Weniger ist mehr!
  • Wenn du zu viel Ordnung und Struktur hast: Sei mutig und lass etwas Unordnung!
  • Schreib dir alle 2 Monate einen Termin in den Kalender und mach wieder den Ordnungscheck.
  • Feiere deine Erfolge!

Nimm den Raum ein, den du verdienst!

Einen Aspekt möchte ich noch einbringen. Ordnung hat auch viel mit Raum einnehmen zu tun. Wenn wir viele Dinge herumliegen haben, dann sind wir sichtbar. Es macht also durchaus Sinn, hier zu schauen, wie wir sonst sichtbar werden können.

Ein Beispiel aus meinen Beratungen: In einem großen Unternehmen ist eine Mitarbeiterin in ihrem Büro extrem unordentlich. Das hat Auswirkungen auf das gesamte Team und die Stimmung ist dementsprechend schlecht. Beim genaueren Hinschauen stellt sich heraus, dass sie bei den wichtigen Projekten meist nicht involviert ist und ihre Erfolge nicht in den Räumen zu sehen sind. Wir haben das geändert und schon war es einfacher für sie Ordnung zu halten.

Das kannst du auch privat tun, wenn du dir selbst Raum gibst. Gestalte deinen Lieblingsplatz. Übrigens noch ein heißer Tipp: Überlege dir das „Raum einnehmen“, wenn es um die Ordnung deiner Mitbewohner geht.

Also, wie viel Ordnung brauchst DU, um glücklich und erfolgreich zu sein?

Viel Freude bei der Analyse von deinem Ordnungsleben und beim Umsetzen der Maßnahmen. Lass dich nicht stressen, aber sei dir bewusst: Dein Ordnungsleben macht dich zu dem, was du heute bist. Hole dir jetzt den Ordnungscheck:

Happy Day

Maria

P.S. Bist du schon in meiner Facebook-Gruppe „Glückliches Zuhause“? Dort findest du tägliche Impulse für dich, dein HappyHome und deinen Erfolg.

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