Endlich OrdnungMini-Tipps

8 geniale Tipps für Ordnung in der Küche.

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Ordnung in der Küche ist ein großer Wunschtraum für viele Menschen, aber sie scheint nur schwer möglich. Träumst du auch von einer ordentlichen Küche und der Mitarbeit der Familienangehörigen, so dass die Küche am Abend blitzblank und aufgeräumt ist? Ich verrate dir meine besten Tipps für Leichtigkeit und Ordnung in der Küche.


Die Küche ist ein zentraler Raum in jedem Zuhause – fast jede Party endet dort. Sie ist ein wichtiger Raum für die Familie, oft ein Kommunikationszentrum und der Ort, wo wir die Mahlzeiten zubereiten und zusammen essen. Es ist ein Raum, der in modernen Häusern sehr zentral liegt oder direkt mit dem Wohnbereich verbunden ist.

Alle Mahlzeiten sind mit Unordnung verbunden und je nachdem, für welche anderen Aufgaben der Küchentisch noch genutzt wird, muss mehrmals am Tag oder spätestens am Abend aufgeräumt werden. Vielen Menschen gelingt es jedoch nicht und die Küche wird zum Stressfaktor oder Anlass für Streit.

Ordnung in der Küche

Hör auf, das Thema Ordnung in der Küche zu einem riesigen Tagesordnungspunkt zu machen. Erst recht nicht, wenn du berufstätig bist und schon gar nicht, wenn sich alle Mitbewohner bereits in den Feierabend aufgemacht haben. Unser Ziel ist eine Ordnung, die nebenbei mit Leichtigkeit gelingt.

Beobachte einmal deine Gedanken über die Küche.

  • Wie kannst du mehr Freude hineinbringen?
  • Wo kannst du entspannter mit zeitweise entstehender Unordnung umgehen?

Am besten streichst du den Satz oder Gedanken: „Ich muss noch die Küche aufräumen!“ komplett aus deinem Leben.

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Ändere deine Gewohnheiten

Es ist ganz einfach: Eine ordentliche Küche ist die Summe deiner ordentlichen Gewohnheiten. Schau dir einmal die vielen Handgriffe und Gewohnheiten an:

  • Stellst du Zutaten wie das Öl direkt nach dem Gebrauch wieder an seinen Platz zurück oder bleibt es auf der Arbeitsplatte stehen?
  • Räumst du den Geschirrspüler direkt aus, wenn er fertig ist und schmutziges Geschirr nach der Mahlzeit gleich hinein?

Beobachte deine Freunde oder ordentliche Menschen, die du kennst. Was machen die anders in ihrem Alltag? Viele wollen ihr Verhalten immer über Nacht ändern oder ganz viele Gewohnheiten auf einmal – das funktioniert nicht, da es dein Gehirn nicht zulässt. Denn dein Unterbewusstsein lehnt das Neue erst einmal als ungewohnt und potenziell gefährlich ab.

Mein Tipp: Ändere eine kleine Gewohnheit und trainiere diese ein paar Wochen. Werde dir dafür der einzelnen Handgriffe bewusst. Teile deine Handlungen in der Küche in ganz kleine Schritte auf und verändere sie nacheinander. So entwickelst du eine neue Gewohnheit, die zu mehr Ordnung in der Küche führt.

Tipps für eine aufgeräumte Küche

Wenn die Oberflächen und Arbeitsplatten in deiner Küche immer vollgestellt sind, ist das ein klares Zeichen dafür,

  • dass deine Gewohnheiten nicht passen.
  • dass in den Schränken kein Platz ist.
  • dass dein Ordnungssystem nicht zu dir passt.

Da brauchst du drei Schritte, um die Ordnung in der Küche herzustellen:

Entrümpeln
Welche Dinge und Geräte tun dir nicht mehr gut? Gibt es kaputte Geräte, die dich stören und für negative Gedanken sorgen?

Tipps für Entrümpeln mit Leichtigkeit bekommst du auch in meinem kostenlosen Workshop Endlich Ordnung. Melde dich am besten heute noch an, um ins Tun zu kommen.

Endlich Ordnung

Ordnung
Ein gutes Ordnungssystem passt nicht nur zu deinen Gewohnheiten und zu deinem Alltag, es erleichtert vor allem das einfache Herausholen und Zurücklegen der Dinge. Fehlt es an Platz oder geeigneten Schränken und Laden? Kannst du Dinge neu ordnen?

Auslagern
Gibt es Geräte, die du nur ein paar Mal im Jahr brauchst und die auch im Keller oder in einem anderen Raum lagern können?

Den Platz in der Küche optimal nutzen

Manchmal kommt die Unordnung in der Küche daher, dass der Platz nicht optimal genutzt wird. Dafür gibt es drei Kriterien:

Jedes Teil hat einen fixen Platz.
Es gibt Küchen, da wandern die Dinge – und alle Mitbewohner sind verwirrt, müssen erst auf die Suche gehen … und haben schon deshalb keine Lust, Ordnung in der Küche zu halten. Wenn dagegen die Dinge ihren fixen Platz haben (wie in der Bestecklade), wird es leicht, sie zurückzulegen.

Jede Kategorie hat einen Platz.
Ordne die Geräte und Lebensmittel (Töpfe, Teller, Gewürze, Vorräte etc.) nach Kategorien und finde für diese jeweils einen fixen Platz.

Jeder Platz ist leicht zugänglich.
Es sollte ganz leicht sein, die entnommenen Dinge oder Geräte wieder zurückzustellen. Denn daran scheitert es oft mit der Ordnung – wir nehmen die Dinge zwar heraus, weil wir sie brauchen, aber wenn es kompliziert ist, sie wieder zurückzustellen, wächst die Unordnung. Das ist besonders wichtig für die Dinge, die du täglich brauchst.

Das Geheimnis des Mülleimers

Viele Mülleimer sind zu klein oder an einem schwer zugänglichen Ort angebracht (unter der Spüle, zu drehen oder mit Deckeln). Das führt zu vielen Handgriffen oder dazu, dass er häufig geleert werden müsste … und das machen die Mitbewohner nicht. Es fängt an zu stinken. Es kommt zum Streit.

Macht dich dein Mülleimer wirklich glücklich? Schau einmal, wie in deiner Küche der Mülleimer steht und ob die Größe für deinen Haushalt wirklich passt – eine Veränderung kann Wunder wirken bei der Ordnung in der Küche.

Vorratshaltung und Beschriftungen

Die vielen verschiedenen Packungsgrößen der Vorräte und die unterschiedliche Gestaltung (Karton, Beutel, Dose etc.) verhindert oft die Wirkung einer aufgeräumten Küche. Es fehlt an Struktur. Hier unterstützt dich dein Unterbewusstsein wieder, denn gleichförmige Dinge im Aussehen oder im Material halten wir eher ordentlich, da wir sie als Gruppe wahrnehmen.

Investiere in schöne, einheitliche Dosen und Gläser und beschrifte sie mit dem Inhalt, dann wird deine Küche gleich viel ordentlicher aussehen.

Gruppiere sichtbare Vorräte und Geräte

Wenn du auf der Arbeitsfläche viele verschiedene Gegenstände stehen hast, wirkt das schnell unordentlich. Gruppiere sie auf einem Tablett oder stelle sie auf ein Platz-Set, eine Decke, dann wirken sie optisch als Einheit. Auch hier wirst du viel leichter Ordnung halten und die Dinge an ihren Platz zurückstellen.

Sorge für einen Blickfang

Das ist ein schöner Trick, um von Unordnung in der Küche abzulenken. Sobald du den Blick bewusst auf eine schöne Gestaltung, ein Bild, eine besondere Deko oder Lampe lenkst, gerät die Unordnung in den Hintergrund.

Spannenderweise kann eine schöne Gestaltung oder eine auffällige Farbe dazu beitragen, dass die Ordnung in der Küche ganz automatisch einzieht – weil wir einer anderen Stelle im Raum Aufmerksamkeit schenken.

Liebe deine Küche

Mein Bonus-Tipp: Liebe deine Küche. Alles, was wir mit Liebe und Aufmerksamkeit betrachten, behandeln wir sorgfältiger und halten so auch viel leichter Ordnung.

Schau, dass alle Geräte funktionieren, sorge für gutes Licht und gestalte einen Bereich besonders liebevoll. Du startest ganz anders in deinen Tag.

Ich bin gespannt, welchen Tipp du als erstes umsetzt und freue mich, von deinen Erfahrungen zu hören. Erzähle gerne davon in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause oder hinterlasse mir hier unter dem Artikel deinen Kommentar.

Happy Day

Maria

Endlich Ordnung

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