Endlich OrdnungMini-Tipps

Der absolut einzige Weg, deiner Familie endlich Ordnung beizubringen!

By Februar 12, 2017Juni 18th, 20204 Kommentare

Kennst du vielleicht auch das Gefühl: Die ganze Unordnung macht mich noch wahnsinnig! Aufräumen mit Kindern = Du räumst, räumst, räumst und am Ende versinkt wieder alles im Chaos. Ordnung im Zuhause? 1000de Dinge liegen herum, Stress im Alltag, keine Zeit (schon gar nicht für dich) und überhaupt machen dich deine Räume schon wirklich krank.

Nebenbei wird pro Tag 100 Mal mit den lieben Mitbewohnern gestritten, Gäste können schon gar nicht spontan kommen und statt einem gemütlichen Abend bei einem guten Buch, musst du heute wieder allen hinterherräumen. Unordnung wohin das Auge schaut …

Die Socken von deinem Mann finden nie von selbst in den Wäschekorb, das Spielzeug der Kinder ist Dekorationsobjekt Nummer 1 auf jedem Quadratmeter des Bodens. So nebenbei lassen noch alle möglichen Besucher ihre Dinge da und auch im Job legen die Kollegen immer alles ab – bei dir natürlich. Du räumst, räumst, räumst … und träumst von Ordnung.

Klar du weißt, dass dich das extrem viel Energie kostet, Stress verursacht und längst Zeit ist für Veränderung. Doch wo starten? Und wenn du Ordnung schaffst, dann ist morgen wieder alles im Chaos. Dein Blick geht auf die Hochglanzmagazine, das Zuhause der Nachbarn oder die Designerwohnung der besten Freundin. Alle haben es im Griff – nur du nicht. Woran liegt´s?

Auf die Frage bekomme ich in 95 % der Fälle eine Antwort: An der Familie! Der Mann, die Frau, die Kinder …

Da kommen Aussagen wie: „Mein Mann (übrigens manchmal sind es auch die Frauen) ist einfach ein Sammler und Chaot!“ „Ich räume ja immer zusammen, aber meine Familie hinterlässt nur Chaos!“ „Mit Familie ist Ordnung unmöglich.“

Endlich Ordnung

Ordnung mit Familie ist möglich

Irgendwo da draußen gibt es ja Familien, wo scheinbar alles im Fluss ist. Die Dreijährigen, die sagen: „Jetzt müssen wir das zuerst wegräumen, bevor wir die Eisenbahn aufbauen.“ Die Volksschüler, die begeistert von ihren Verkäufen am Flohmarkt erzählen: „Die Babypuppen haben wir alle verkauft, denn ich brauch nur eine.“ Die Männer, die plötzlich nach Jahren ihre Schuhe immer gleich zurückstellen. Ja, die gibt´s – ich kenne sie nämlich! Du auch? Und ich spreche jetzt nicht von den Monks.

Ordnung  ist also möglich und es gibt eine ganz einfache Maßnahme, um genau das auch zu erreichen.

Naja, einfach in der Theorie, aber praktisch gar nicht so leicht umzusetzen. Ich sag dir gleich, wie es geht. Vorher überlege dir aber noch deine jetzige Taktik – Erkenntnis ist bekanntlich der beste Weg …

  • Was könntest du optimieren?
  • Was wäre dein Ansatz?
  • Was hast du alles schon probiert?
  • Was funktioniert ein wenig?
  • Was geht gar nicht?
  • Was machen die, die mit Leichtigkeit Ordnung halten, anders?

Geh mal durch, wie du es angehst. Ich nehme mal an, da kommt oft Frust, Streit und Unlust auf. Ordnung machen ist einfach ein notwendiges Übel und schrecklich langweilig. Willst du das wirklich? Wollen die anderen das? Kein Wunder also, dass sie auch nicht loslegen.

Genau das solltest du ändern: Freude, Motivation und Erfolg sollten dein Ordnungsleben begleiten und dann auf deine lieben Mitbewohner überschwappen. Und das ist möglich und hat bei all meinen Kunden funktioniert.

Kümmere dich zuerst um dein Ordnungsleben

Ja, wenn ich zu Kunden komme und nach dem Ordnungsleben frage, dann geht es nur um die anderen. Spielzeug, Schulsachen und, und, und. Oft frage ich dann nach einer Stunde Bestandsaufnahme: „Und können wir jetzt loslegen und über DICH sprechen?“ Ja, du musst bei dir starten und das ohne Kompromisse.

Welcher Ordnungstyp bist du?  

„Ruhig die eigenen Dinge zu entrümpeln und die eigene Ordnung zu schaffen, ist der beste Weg, die Familie dazu zu bringen, Ordnung zu halten.“ schreibt die berühmte Marie Kondo. Sie ist die wohl größte Ordnungsspezialistin der heutigen Zeit, Bestsellerautorin und hat 1000de Kunden, die auch deine Probleme und Gedanken haben.

Sie schreibt noch deutlicher: „Wenn du das Bedürfnis hast, die Unordnung der anderen zu kritisieren, dann ist das ein Zeichen dafür, dass du dich um dein eigenes Ordnungsleben nicht gekümmert hast.“

Klingt hart, aber es ist so! Es wirkt ganz sicher! Du wirst jetzt denken, was soll das denn, das geht bei mir nie. Doch, genau das funktioniert, wenn du wirklich voll und ganz loslegst, einen Plan hast und dich an die Basics hältst. Bei all meinen Kunden hat es gewirkt und sie schreiben mir dann so Dinge, wie: „Unglaublich Maria, endlich machen sie Ordnung.“

Ja, wie von Zauberhand wird die Energie auf alle überspringen, sie werden beginnen zu entrümpeln, Dinge wegzuräumen und Ordnung wird für alle einziehen. Es mag unglaublich klingen, aber es setzt eine Kettenreaktion in Gang.

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Ordnung halten: Meine Tipps

Was sind nun die wichtigsten Dinge, die du beachten solltest, damit diese Kettenreaktion wirklich in Gang kommt? 4 Dinge braucht es, damit die „Ordnung für immer“ wirklich funktioniert. Genau das ist umso wichtiger, wenn du die so positive Energie (lass dich überraschen, was sie alles in dein Leben bringt) auf deine Mitbewohner überspringen lassen willst.

Sorge für das ganz große JA!

Das JA, jetzt etwas zu ändern muss groß und eindeutig sein. Wenn du eine Beratung buchst, dann ist das meist so, denn du investierst Zeit & Geld. Du kannst aber auch selbst dein JA so richtig in die Höhe bringen.  Zeit für Veränderung!

Wenn das noch nicht so geht, dann solltest du beim nächsten Punkt noch mehr tun. Wenn du da wirklich Großes verändern willst (für dich), dann musst du Großes tun. Das geht nicht zwischen Kochen, Kinder ins Bett bringen, Job und Verpflichtungen. Du wirst dir Zeit nehmen müssen, dir frei nehmen müssen, Babysitter brauchen und vielleicht sogar Hilfe in Anspruch nehmen. Das JA muss also groß sein! Es zahlt sich aber aus, denn nichts anderes wird so viel positive Veränderung in dein Leben bringen.

Lass es dir gut gehen!

Die wohl wichtigste Basis gerade in einer Familie. Du musst in deiner Kraft sein, um loszulegen. In Zeiten von Überforderung, Lustlosigkeit oder Stress wird es schwer, Ordnung zu halten. Dann macht es Sinn, klein zu beginnen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Stärke dich selbst in den Räumen, schaffe dir einen Lieblingsplatz, bringe deine Lieblingsdeko heraus, triff dich mit Freunden, mach einen Spa-Day … Erst dann starte mit der Ordnung. Übrigens auch vor jeder noch so kleinen Aufräumaktion: Bringe positive Stimmung in den Raum, dein Lieblingslied, ein Glas Prosecco oder ein feiner Duft.

Es geht um DEIN Ordnungsleben!

Und jetzt geht´s um den wichtigsten Punkt: DEIN Ordnungsleben. Ja, wir starten mit deinen Dingen und lassen alle anderen außer Acht. Oft sind wir den ganzen Tag mit den anderen beschäftigt, räumen hinterher, tragen nach … Wenn du die Hälfte dieser Zeit mit deinen Dingen verbringst, dann wirst du dir viel Zeit und Nerven sparen. Klar, kleine Kinder wirst du immer wieder unterstützen müssen und manchmal wirst du auch etwas für die erwachsenen Mitbewohner tun (als Geschenk). Aber jetzt starte bei dir.

Und da kann es schon mal sein, dass es kurzfristig noch mehr Unordnung gibt (wenn du aufhörst, allen anderen hinterherzuräumen). Vertraue aber dem Prozess. Es wird Unglaubliches bewirken. Wo sind nun deine Dinge: deine Kleidung, deine Bücher, deine Schuhe, deine Kosmetikartikel, dein Papierkram, deine Dekorationen – starte mit den Dingen, die nur dir gehören.

Am besten starte mit deiner Kleidung voll durch. Stell dir vor, jeden Morgen siehst du dein Werk, den wunderbaren Kleiderschrank mit all der Leichtigkeit. Jeder Tag wird positiv starten. Und dann kannst du auch noch die Dinge ansehen, die du alleine zu 100% verwaltest im Haushalt. Wenn du die/der Einzige bist, die/der kocht, in der Küche werkelt und alles in Schuss hält, dann bist du auch dort allein für die Ordnung verantwortlich. Also ausnahmslos, nur DEIN Ordnungsleben.

Ohne Kommentar!

Und dann gibt es noch einen wichtigen Punkt: Mach es in Ruhe und ohne die anderen einzubinden, das groß herauszustreichen oder gar es ihnen anzukreiden (schwer, ich tappe auch immer wieder in diese Falle)!  Darin liegt der wahre Zauber. Wenn du dich veränderst, dann werden die anderen automatisch mitkommen.

Das funktioniert ganz unbewusst und braucht keinen Kommentar. Bei meinen Kundinnen gibt es immer den großen, gemeinsamen Entrümplungstag, wenn alle anderen weg sind. Ja, natürlich gehen kleine Dinge auch zwischendurch, aber die große Ordnung machst du mit großen Aktionen. Ich weiß, da wird es immer wieder Rückschläge geben, aber genau da ist externe Unterstützung so hilfreich. Bleib dran, ziehe dein Ding in Ruhe durch und vertraue auf den Prozess. Ich bin gespannt, was sich tut.

Wenn du mit diesen 4 Grundsätzen dein Ordnungsleben veränderst, dann ist alles möglich.

Du willst es jetzt angehen und auch starten? JA! Dann hole dir jetzt den kostenlosen Ordnungscheck.

Sag also JA! Verändere DEIN Ordnungsleben. Sei gespannt, was alles in deinen lieben Mitbewohnern steckt. Freude, Motivation und Gelassenheit dürfen in euer Zuhause mit der Ordnung einziehen!

JA, jetzt!

Alles Liebe und happy day

Maria

P.S. Bist du schon in meiner Facebook-Gruppe „Glückliches Zuhause“? Da findest du Austausch mit Gleichgesinnten, kannst deine Fragen stellen und findest viele wertvolle Inspirationen für dein Happy Home.

Endlich Ordnung

An der Diskussion teilnehmen 4 Kommentare

  • Maria Theresia Heitzmannsberger sagt:

    Hallo Frau Husch,
    Ich brauche Sie???
    Wir brauchen Luft zum Atmen bei uns daheim..

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen..

    • Maria Husch sagt:

      Hallo Maria Theresia,
      gerne unterstütze ich euch im Zuhause. Mehr Ordnung und Zeit für’s Durchatmen ist möglich. Wir starten gerade mit dem Pre-Start zu meinem neuen Onlinekurs. Die einmalige Möglichkeit jetzt ganz einfach loszulegen. Hier sind alle Infos. Es gibt aber nur noch einen freien Platz. http://www.mariahusch.com/ordnungsleben
      Alles Liebe und viel Freude beim Starten, Maria Husch

  • Irene sagt:

    Liebe Maria,
    dein Artikel hat mich sehr berührt. Wie du das immer wieder entstehende Chaos in der Familie beschreibst, ist genau das, was ich tagtäglich erlebe. Mir kamen direkt die Tränen. Ich hab schon so viel versucht, es zu verändern, aber es hat nichts geklappt. Wenn ich wirklich aufräume und dafür sorge, dass die Ordnung auch bestehen bleibt, dann mache ich nur noch das und fühle mich nach einigen Wochen ausgelaugt, ausgepowert und ich bekomme ein tiefes Gefühl von Sinnlosigkeit.
    Ich hab mit großer Begeisterung beide Bücher von Marie Kondo gelesen und bin beherzt ans Werk gegangen. Kleidung hat super geklappt, auch mit meinem Mann und den Kindern. Dennoch lässt jeder ständig seine ausgezogenen Klamotten rumliegen. Sie behandeln ihre Sachen achtlos, werfen sie zusammengeknüllt auf den Boden wo sie gehen und stehen – drinnen oder draußen – und behandeln ihre Sachen wie Müll. Sie können zwischenzeitlich Kleidung nach der Methode von Marie Kondo falten und finden es auch gut, tut es aber nicht.
    Ich habe in den Kategorien weiter gemacht und hab mich 6 Wochen lang mit einem wahnsinnigen Kraftaufwand für mich da durch gekämpft. Ich bin nicht ganz fertig geworden. Mir ist die Kraft aufgegangen. Und es bräuchte einige handwerkliche Unterstützung von meinem Mann, der aber seit Weihnachten wegen eines Oberschenkelhalsbruches lahmgelegt ist und die Arbeit nicht machen kann.

    Ich hab ziemlich direkt nach seinem Unfall mit der ganzen Aktion gestartet, da ich das Gefühl hatte: jetzt oder nie. Wenn er außer Gefecht ist, dann kann er meine neue Ordnung nicht blockieren und durcheinander bringen. Und so war es auch. Aber sobald er wieder auf den Beinen war, hat sich wo immer er auch etwas getan hat, die alte Unordnung eingeschlichen. Es ist total schrecklich. Ich bin vollkommen verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Ich hatte so gehofft, dass durch diesen ganzen Prozess eine wirklich neue Ordnung entsteht, aber außer mir ist in unserer Familie Ordnung niemandem wichtig und ich leide so sehr darunter.

    Ich war dann so enttäuscht, dass ich alles hingeschmissen hab und nun sieht es aus wie eh und je, meine ganze Arbeit und Mühe ist fast für die Katz – in den Schränken ist es ordentlich geblieben, aber außen sieht es immer aus, wie auf einer Müllhalde. Es gibt weder innen noch außen irgendwo auch nur ein winziges kleines Stückchen, das einfach schön ist. Was ich anschauen kann und ahhhhhh, schöööön empfinde. Ich sage es äußerst ungern, aber ich meine, mein Mann ist Messie.

    Wir haben drei Kinder im Alter von 4, 7 und 9 Jahren, die wir 24/7 selbst und alleine betreuen und wir leben seit 5 Jahren im Wohnwagen. Da konzentriert sich das Chaos auf 12m2. Vorher war es aber auf 200m2 genau das Gleiche.

    Was soll ich nur tun? Ich weiß in diesem Punkt nicht mehr weiter.

    Herzliche Grüße
    Irene

    • Maria Husch sagt:

      Liebe Irene,
      danke für deine Geschichte. Wunderbar, wenn du schon losgelegt hast in Sachen Ordnung. Geh immer nur den nächsten kleinen Schritt, der leicht geht und feiere den. Es geht darum neu über Ordnung und auch über die Mitbewohner zu denken. Genau dabei begleite ich dich in meinen Artikeln, der FB-Gruppe und in meinem Programm OrdnungsMagie – komm doch auf die Warteliste http://www.mariahusch.com/ordnungsmagie.

      Alles Liebe, Maria

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