Happy HomeMini-Tipps

Das 1×1 der optimalen Beleuchtung in deinem glücklichen Zuhause.

By Oktober 10, 2018 Keine Kommentare

Leuchten, Licht und Lampen in das Zuhause zu bringen, ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Dabei ist eine optimale Beleuchtung essentiell für den produktiven Alltag, aber auch unterstützend in der Erholungs- und Ruhephase. Was kannst du tun, um die bestmögliche Entscheidung für Licht zu treffen?

In jeder meiner monatlichen Fragestunden in der I♥MY HOME Community ist Licht ein Thema. Auch in meinen Beratungen und Kursen geht es oft darum, die optimale Beleuchtung für Räume zu finden.

 

Mein 1×1 für die optimale Beleuchtung

Licht trägt maßgeblich zur Stimmung und Raumatmosphäre bei. Es gibt gefühlt tausende Dinge zu beachten, wenn es um Lampen geht. Damit du mit Leichtigkeit und gut vorbereitet an das Thema herangehen kannst, schau dir meine Tipps und Empfehlungen an. Es lohnt sich, hier ein wenig Zeit zu investieren, denn die optimale Beleuchtung ist technisch herausfordernd (spezielle Elektrik und Montage) und oft viel teurer als gedacht.

Oft führt es dazu, dass noch Monate nach dem Einzug die berühmten „russischen Leuchten“ von der Decke baumeln oder schnell ein paar Lampen angebracht werden. Deine Beleuchtung hat eine riesige Auswirkung auf ein glückliches Zuhause. In meiner Checkliste Happy Home findest du dazu viele hilfreiche Tipps und Inspirationen.

Licht ist Leben

Das Thema Licht beschäftigt uns im Jahreskreislauf. Gerade im Herbst, wenn die Tage dunkler werden, merken wir, dass Licht notwendig ist. Manche Menschen sorgen speziell im Herbst und Winter mit Tageslichtlampen für eine hellere Stimmung, um besser arbeiten zu können.

Es gibt zwei Wirkungen von Licht – diese haben unser Unterbewusstsein über die Jahrtausende geprägt: Sonnenlicht und Feuer. Unser Unterbewusstsein hat noch nicht realisiert, dass mittlerweile durch künstliches Licht alles möglich ist und der natürliche Hell-/Dunkelkreislauf manipuliert werden kann.
Licht von oben bedeutet, wir sind aktiv – diese Info hat unser Unterbewusstsein gespeichert und du kannst sie gezielt abrufen. Wenn du aktiv sein willst, sorgst du für helles Licht von oben.
Licht von unten – wie das Feuer – und indirekte Beleuchtung lässt uns zur Ruhe kommen. Schau dir diese beiden Wirkungen in deinem Zuhause an. In deinen Räumen hast du im Idealfall immer beide Möglichkeiten.

Die optimale Beleuchtung für Räume

Licht sollte deinen ganzen Raum ausleuchten. Selbst in einem Erholungs- oder Meditationsraum brauchst du zum Reinigen oder Gestalten aktives Licht.
Die meisten Menschen begehen den Fehler, dass sie fast ausschließlich Stimmungslicht im Zuhause nutzen. Das ist wichtig, wenn du am Abend entspannen möchtest. Spots, die nur einen kleinen Bereich aus, oft nur hinunterleuchten, eignen sich sehr gut dafür.

Ich empfehle dir, in jedem Raum mindestens eine Lampe zu haben, die den gesamten Raum ausleuchtet. Die meisten Leuchten sparen die Decke aus und leuchten nur nach unten. Das hat gerade in Neubauten den Nachteil, dass die Decke grau und dunkel bleibt, sie kommt dann optisch herunter – wir fühlen uns gedrückt und kleiner.
Ist die Decke auch angeleuchtet, wirkt der Raum großzügiger und auch wir fühlen uns entsprechend größer. Die Wände reflektieren das Licht auch an einem grauen Tag. Das machte einen großen Unterschied, wenn es um deine Stimmungen oder um deinen Erfolg geht. Sicher kennst du das von dir auch, dass ein sonniger Tag andere Gefühle in dir auslöst als ein grauer, nebliger Novembertag.
Problemzonen ausleuchten

Mit Licht kannst du räumliche Herausforderungen optisch beheben. In einem schmalen Raum lässt eine Wandleuchte die Wand optisch nach hinten „springen“ und erzeugt dadurch mehr Weite. Du kannst die dunkleren Ecken anleuchten, dann ist auch dort mehr Aktivität und du hältst automatisch mehr Ordnung.
Durch Beleuchtung kannst du Ecken oder Unterzügen, die gefühlt herunterkommen, ausgleichen. Oft wird das Gegenteil mit einer Lampe erreicht und solch ein Unterzug durch die Beleuchtung noch viel stärker betont.

So findest du die optimale Beleuchtung

Du kannst aus der Auswahl der richtigen Lampe eine Wissenschaft machen. Es gibt hunderte Kennzahlen, ganze Berufsgruppen beschäftigen sich nur mit diesem Thema.
Ich empfehle dir, etwas Flexibles zu nehmen, damit du durch andere Leuchtmittel die Lichtfarbe und Intensität verändern kannst. Lass das Thema nicht zu groß werden, denn im Normalfall brauchst du das Expertenwissen nicht für dein Zuhause.

Im Zuhause ist es wichtig, dass du verschiedene Lichtvarianten zur Verfügung hast. In den meisten Bau- und Fachmärkten gibt es eine ausreichend große Auswahl. Vieles lässt sich bestellen und auch Licht, das eher dem Tageslicht entspricht oder Lampen, die gedimmt werden können, sind gut zu bekommen.

Wo leuchtet die Lampe hin?

Das ist viel entscheidender als das Design und wird so oft nicht beachtet. Eine Tischlampe, die nur den Tisch ausleuchtet, lässt den restlichen Raum in Dunkelheit versinken. Eine Hängelampe beleuchtet auch den Raum. Wenn du diese punktuelle Beleuchtung willst, brauchst du eine weitere Lampe.

Eine Lampe kann auch ein Hingucker sein – willst du das? Welche anderen hervorstechenden Dinge gibt es bereits im Raum? In meinem Artikel Wie die Lampe über dem Esstisch die Kommunikation in deiner Familie beeinflusst findest du dazu weitere Informationen.

Stell dir vor, du hast den gesamten Raum weiß und hellgrau eingerichtet bis auf die knallrote, riesige Deckenlampe. Dann wird der Blick automatisch zu dieser Lampe wandern. Es ergibt Sinn, den Blick an die Decke zu lenken, wenn du deine Stimmung heben willst. Häufig wird das aber zu viel sein.
Meine Empfehlung lautet: Wähle eine dezentere Deckenlampe und schöpfe die kreativeren Möglichkeiten bei Lampen aus, die auf Augenhöhe stehen.

Was macht die Lampe für Muster im Raum?

Es gibt viele Lampen, die ganz verrückt designt sind und wunderschön anzusehen – aber sie erzeugen überall flimmern Schatten und viel Bewegung. Das ist manchmal sehr aufwühlend und erzeugt Stress. Je nachdem, welche Gefühle du unterstützen möchtest, schau dir genau an, welches Licht- und Schattenbild die Lampe wirft.

Deckenlampen direkt an der Decke (vor allem im Neubau) sollten groß genug sein und die Decke komplett ausleuchten. Hängelampen eigenen sich, um den Fokus auf eine bestimmte Raumecke oder ein Bild zu lenken und holen gerade im Altbau die Decke optisch etwas herunter.
Schienensysteme sind wunderbar, um dabei flexibel zu agieren. Du kannst einen Spot hinzufügen, wenn du später ein Bild an die Wand hängst. Gerade bei Betondecken ist dies schwieriger – hier empfehle ich dir, einen Profi hinzuzuziehen.

In viele Möbelhäusern und Baumärkten kannst du diesen Service gleich hinzubuchen. Das hat den Vorteil, dass deine optimale Beleuchtung zügig installiert wird und du die Lampen auch direkt nutzen kannst.

Stehlampen kannst du schnell ergänzen, einstecken und nutzen und so kleinere räumliche Herausforderungen ausgleichen. Achte regelmäßig darauf, dass die Lampen gewartet und alle Leuchtmittel gereinigt sind. Nur dann unterstützt dich die optimale Beleuchtung in deinem Zuhause und erhellt deinen Alltag.

In meiner I♥MY HOME Community und in der kostenlosen Facebook-Gruppe „Glückliches Zuhause“ kannst du dich zu diesem Thema austauschen und deine Fragen stellen. Schreib mir hier im Kommentar auch gerne, welche individuellen Lösungen du für deine Lichtplanung gefunden hast. Ich lasse mich davon inspirieren und wir können alle voneinander lernen. Wenn du andere Menschen kennst, für die Licht ein wichtiges Thema ist, leite diesen Artikel bitte an sie weiter.

Ich wünsche dir ein stimmungsvolles und lichtes Zuhause

Maria

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