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Minimalismus-Trend: Warum es so schwerfällt ihn umzusetzen & wie du am besten startest.

By Juni 6, 2020Juni 17th, 2020Keine Kommentare
Raumtalk139 Minimalismus

Minimalismus ist ein Trend, dem immer mehr Menschen folgen möchten. Minimalismus ist in aller Munde, Thema in vielen Zeitungen und Foren. Zero Waste, Tiny Houses … weniger ist mehr. Ob auf Social Media oder in persönlichen Gesprächen: Jeder hat eine Meinung dazu. Aber auch viele Fragen.

Denn was verbirgt sich hinter diesem Trend und warum fällt ein minimalistisches Leben dann doch vielen Menschen schwer? Viele Aufräum- und Entrümpelungsstrategien sollen dabei helfen, sich von überflüssigen Dingen zu trennen. Vielleicht hast du auch schon einige probiert, aber es hat nicht geklappt. Und du stellst dir die Frage, warum du es nicht schaffst, zu entrümpeln und ordentlich zu sein, mit weniger Besitz auszukommen.

Minimalismus: ein Trend für dich?

In meinem OrdnungsMagie-Programm tauchen auch hierzu immer wieder Fragen auf und gemeinsam suchen wir Antworten. Meine erste Frage an die TeilnehmerInnen lautet: Ist das wirklich dein Ziel? Möchtest du minimalistisch leben oder einfach ordentlicher sein?

Die besten Tipps, um Altes loszulassen und einen ersten Schritt zu deinem Ordnungssystem zu gehen, ist mein kostenloser Workshop Kickstart in dein ordentliches Leben. Ich freue mich, wenn du auch dabei bist.

Endlich Ordnung

Das große Versprechen beim Trend Minimalismus lautet: Leerraum in deinem Zuhause. Der ganze Krempel ist weg.

Was wäre möglich, wenn du minimalistisch eingerichtet bist und lebst? Ruhe. Erholung. Klarheit. Zeit. So viele Eindrücke, die auf unser Unterbewusstsein wirken, würden wegfallen. Es entstünde Raum für neue Ideen und Platz für Entscheidungen.

Es gibt viele Menschen, die eine Herausforderung damit haben, ordentlich zu sein. Nach Studien besitzen Menschen im westlichen Europa durchschnittlich 10.000 Dinge. Wie viel Zeit könntest du sparen, wenn du weniger Dinge besitzen würdest?

Minimalismus: ein Trend oder ein Versprechen?

Wir sind in einer turbulenten Zeit durch das Corona-Virus. Vielen ist in diesen intensiven Wochen in ihrem Zuhause bewusst geworden, wie viele Dinge sie besitzen. Wie wichtig es ihnen ist, ein ordentliches, gemütliches Zuhause zu haben. Und das bedeutet für jeden Menschen etwas anderes.

Es geht zudem nicht nur um Besitz, sondern auch um die vielen Ideen und Gedanken in unserem Kopf. Und es betrifft die vielen Termine, die unseren Kalender füllen, aber nicht unser Leben.

Mit allem, was dir gehört, nimmst du Raum ein. In deiner Familie. In deinem Leben und in deinem Job. In der Gesellschaft und in dieser Welt. Kinder wollen viel Platz im Herzen der Eltern einnehmen. Ganz intuitiv nehmen sie ihre Spielsachen überallhin mit, um Raum einzunehmen.

Als Erwachsene passiert es, dass wir uns in Sachen Selbstliebe und Wertschätzung wenig Raum gönnen. Unsere Erfolge nicht voller Freude zeigen. Mit unseren Ideen gar nicht an die Öffentlichkeit gehen. Um das zu kompensieren, nehmen wir Raum mit all dem Zeug ein und häufen Dinge an.

Raumtalk139 Minimalismus Pinterest

Warum fällt uns das Loslassen und Entrümpeln so schwer?

Unzählige Impulse prasseln täglich auf uns ein. Auf sämtlichen Kanälen und Wegen wird uns gezeigt, was wir alles haben könnten. Haben sollten. Bei all diesen Dingen glaubt unser Unterbewusstsein, dass wir damit unser Überleben sichern.

Entrümpeln tut uns weh. Die Hirnforschung belegt, dass dieselben Gehirnareale beim Ausmisten getriggert werden, wie jene, wenn wir uns körperlich verletzen.

Unser Besitz und die Dinge des täglichen Lebens haben mit unseren Gewohnheiten zu tun. Wir nehmen beispielsweise immer dasselbe Glas oder benutzen eine bestimmte Tasse am Schreibtisch. Wir greifen nach bestimmten Kleidungsstücken. Entrümpeln wir nun diese Gegenstände, müssen wir auch unsere Gewohnheit ändern. Dagegen sträubt sich unser Unterbewusstsein. Denn auch eine Gewohnheit kann uns das Überleben sichern. Sonst würden wir es ja nicht täglich tun.

Stell dir vor, du verlierst auf einen Schlag fast deinen gesamten Besitz. Studien belegen auch hier, dass es unser Unterbewusstsein überfordert, in einem Moment zu viel Vertrautes zu verlieren. Ich habe schon erlebt, dass Menschen schwer erkranken, wenn sie zu radikal entrümpeln oder stumpf den Vorschriften von Aufräum-Gurus folgen. Weil zu viel Freiraum entsteht und ihr Geist diesen Verlust noch nicht realisiert hat.

Möchtest du dem Trend des Minimalismus folgen?

Die wichtige Frage lautet also: Möchtest du überhaupt minimalistisch leben? Oder denkst du, du solltest diesem Trend folgen?

Erstelle dir eine Liste mit den Dingen, die du wirklich zum Leben brauchst. Und überprüfe dabei auch deine Gefühle und Gedanken. Viele unserer kreativen Arbeiten oder Hobbys haben mit Gegenständen, Materialien oder Ausrüstung zu tun.

  • Wie fühlt es sich an, wenn du dir vorstellst, nur noch die Dinge von dieser Liste zu besitzen?
  • Macht es dich frei oder kommen dann andere Herausforderungen?
  • Was wäre auf einmal möglich?
  • Was würdest du aufgeben?

Die vielen Bilder von minimalistisch eingerichteten Räumen zeigen immer nur einen Ausschnitt. Du siehst bearbeitete Fotos oder Inszenierungen.

Mein Ansatz ist die Balance. Was brauchst du, um glücklich zu sein? Was ist deine Vorstellung von einem ordentlichen, leichten Leben? Der Minimalismus-Trend löst deine Probleme nicht. Aber mit der Veränderung deiner Gedanken und Überzeugungen ändert sich automatisch auch etwas im Außen.

Ich lade dich ein, eine gute Balance für dich zu finden. Einen ersten kleinen Schritt zu einer neuen Ordnung oder zu weniger Besitz zu gehen. Sonst ist es so, als würdest du eine extreme Bergbesteigung ohne Training beginnen.

Schau mit diesem persönlichen Blick auf den Trend Minimalismus und auf deine Gedanken. Entlarve negative Überzeugungen wie „Das werde ich nicht nie schaffen.“ oder „Ich bin halt eine Chaos-Queen.“ Mit ganz kleinen Schritten und neuen Gewohnheiten, wie du sie in meinem OrdnungsMagie-Programm lernst, kannst du die Dinge verändern – nachhaltig und stimmig.

Mein Zuhause ist weit entfernt vom Minimalismus. Ich möchte das gar nicht. Ich brauche meine Erinnerungen und ich liebe es, die Fülle zu spüren. Die vielen kreativen Möglichkeiten und Inspirationen.

Mittlerweile kenne ich mich und meine Bedürfnisse und spüre, wenn es zu viel geworden ist. Ich merke aber auch, wenn es zu wenig gibt. Mein Tipp ist: Lass dich inspirieren und schau dann, welche Anregungen du umsetzen möchtest und was zu dir passt.

Die 25 Tipps besten Minimalismus-Tipps, die du sofort umsetzen kannst, habe ich dir in diesem Artikel zusammengestellt. Bei alldem ist mir wichtig: Geh deinen Weg und vergleiche dich nicht mit anderen, sondern höchstens mit dir selbst. Wie viel hast du in einer Woche verändert, wo hast du mehr Leichtigkeit gewonnen?

Ich freue mich auf deine Erfahrungen und auch, wenn du mir davon erzählst, welcher Tipp bei dir zu einem neuen Blickwinkel geführt hat. Erzähle mir davon in der kostenlosen Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause, schreib mir gerne auf Instagram oder hinterlasse mir hier deinen Kommentar. So kommen wir ins Gespräch – ich freu mich darauf.

Happy Day

Maria

Endlich Ordnung

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