Wie du Grenzen setzen lernst und dich deine Räume dabei unterstützen.

Wie du Grenzen setzen lernst und dich deine Räume dabei unterstützen.

Wie das Thema Grenzen setzen mit deiner Raumgestaltung und einer innerer Haltung zusammenhängt, ist immer wieder ein spannendes in meinen Beratungen und innerhalb meiner I♥MY HOME-Community. Um Antworten zu finden, habe ich mir mit Elisabeth Engel eine Expertin zum Thema eingeladen, die uns heute erzählt, wie es gelingt, gesunde Grenzen zu setzen.


Weitere Videos und Raumtalks findest du auf YouTube.
Warum ist das Grenzen setzen so wichtig?

Für dich selbst gesunde Grenzen setzen, schenkt dir mehr Energie und Kraft. Sobald andere Menschen ständig die persönlichen Grenzen überschreiten, verlieren wir beides. Die eigenen Bedürfnisse achten, stärkt das Selbstbewusstsein und ist die Basis für ein gesundes Selbstvertrauen.

Wertschätzend Nein zu sagen, lässt sich erlernen.

Auf dem Weg zu deinen Zielen, wirst du das eine oder andere Mal NEIN sagen müssen. Du wirst dich abgrenzen von Dingen oder Menschen, die dir nicht gut tun oder die deine Ziele nicht unterstützen.

In der Raumgestaltung und im Familienalltag ist das immer wieder ein Thema. So auch in meiner I♥MY HOME-Community, wo einige Fragen immer wieder auftauchen, wie beispielsweise

  • Was kann ich tun, wenn ich mir Zeit nehmen will, um Ordnung zu schaffen?
  • Wie gelingt mir eine Neugestaltung meiner Räume oder Beziehungen?
  • Wie setze ich Prioritäten, wenn von allen Seiten Anforderungen auf mich einstürzen?
  • Wie kann ich Grenzen setzen, ohne meine Mitmenschen zu verärgern?
  • Wie schaffe ich es, meinen Raum einzunehmen?

Du kannst deine Räume nutzen, um leichter Nein zu sagen. Und wenn du leichter Nein sagen kannst, wirst du auch deine Räume entspannter einrichten und gestalten können. Diese Wechselwirkung verstärkt sich dann von ganz alleine und es fällt dir immer leichter, Grenzen zu setzen.

Respektvoll Grenzen setzen

Wieso ist es so schwer, Grenzen zu setzen? Häufig liegen die Ursachen in der Vergangenheit. Wir erlernen in unserer Kindheit Muster und Regeln. Das kann zum Beispiel sein, dass eine Mutter die Familie verlassen hat und die älteste Tochter dann die Verantwortung übernimmt, für die Familie zu sorgen. Dabei unterdrückt oder vergisst sie ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen. Dort genau hinzuschauen, ist der erste Schritt.

Menschen nehmen beispielsweise Raum ein, indem sie uns Geschenke machen. Die stehen dann in unseren Regalen oder auf Kommoden, hängen an der Wand. Vielleicht sind es Pflanzen, die wir gar nicht mögen. Unser persönlicher Raum wird dadurch von anderen Menschen „besetzt“. Schau einmal, ob es solche Gegenstände oder Pflanzen in deinen Räumen gibt und ob sie in einem guten Verhältnis zu deinem persönlichen Empfinden stehen.

Achte auf eine gute Balance. Innere und äußere Räume stehen in einem Zusammenhang – und manchmal hilft es, Fotos oder Gegenstände von einer Person, von der man sich abgrenzen will, bewusst loszulassen und zu entrümpeln.

Elisabeth hat ihre Räume mit meinem Programm neu gestaltet und in sehr kurzer Zeit Veränderungen herbeigeführt. Ihr Fazit: Es ist ein innerer Prozess, sich von Erinnerungen wie auch von Erinnerungsstücken zu trennen. Wenn diese die Gegenwart beschweren, ist es Zeit sie loszulassen und die Räume von der Vergangenheit zu befreien. Für solche Prozesse darfst du dir genau die Zeit nehmen, die es braucht, um loszulassen.

Das Ziel ist es, dir die Räume zu gestalten, die dich heute unterstützen. Räume, die wiederspiegeln, welche Person du geworden bist und die deine Persönlichkeit zeigen. Manchmal passieren diese Veränderungen ganz automatisch im Prozess – wenn du alte Gewohnheiten loslässt, passt du deine Räume ganz automatisch den neuen Verhaltensweisen und Bedürfnissen an.

Ein NEIN ist ein JA zu dir

Für viele Menschen ist ein Nein negativ besetzt und mit Ablehnung verknüpft. Ich finde den Satz von Elisabeth sehr kraftvoll: Ein Nein ist ein Ja zu dir.

Das Bedürfnis zu helfen und schnell Ja zu sagen, wenn andere Menschen etwas von uns wollen, ist anerzogen – vor allem bei uns Frauen. Dann gerät die Frage „Was brauche ich gerade?“ oder „Was würde mir jetzt gut tun?“ schnell in den Hintergrund.

Hinter manchem anerzogenen Ja zu anderen steckt der Wunsch, geliebt zu werden. Oder die Erfahrung aus der Kindheit, dass ich mit Liebe verdienen muss.

Den Satz Ein Nein ist ein Ja zu dir kannst du dir auch sichtbar in deine Räume bringen, wenn er dich dabei unterstützt, Grenzen zu setzen. Wenn du dein Warum für ein Ja zu dir kennst, wird es dir immer leichter fallen, selbstbewusst und wertschätzend Nein zu den Bedürfnissen anderer zu sagen und deinen Raum einzunehmen.

Ein weiterer Vorteil, diesen Satz sichtbar in deinen Räumen zu machen, besteht darin, dass er dein Unterbewusstsein immer wieder erinnert, achtsam Grenzen zu setzen. Die Worte wirken in deinen Räumen energetisch und helfen dir, darauf zu achten, wann du automatisch Ja sagst.

Beobachte dich einmal über einen kleinen Zeitraum in deinem Alltag, in Beziehungen, im Büro und stelle erst einmal fest, in welchen Situationen du Ja sagst, obwohl du Nein sagen möchtest. Was steckt eigentlich dahinter? Vielleicht hängst du dir als Erinnerung Nein zu sagen, den Satz auf oder – wie Elisabeth – ein Bild mit einer kleinen Figur. Oder es ist ein persönlicher Gegenstand auf deinem Schreibtisch, der dich daran erinnert.

Du kannst in kleinen Schritten damit beginnen, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Wie bei jeder neuen Gewohnheit, braucht es Wiederholungen und Übung. Sei es dir wert, Raum einzunehmen und Grenzen zu setzen.

Elisabeth Engels 10 beste Tipps „Wie du dich stärkst, nein zu sagen“ findest du hier:

Wenn du zu deiner ganz persönlichen Situation oder deinem Thema Unterstützung von Elisabeth haben möchtest, melde dich für ein Speed-Coaching an. Ich hab es schon gemacht – und ja, in der einen Situation sind sie nun da die Grenzen. Du bekommst viele neue Blickwinkel – ich habe dies selbst mit viel Freude getan.

Berichte uns wie immer im Kommentar von deinen Erfahrungen. Wie geht’s dir mit den Grenzen und was sind deine Tipps.

Ich bin gespannt und freu mich darauf,

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© 2015 Maria Husch ● Webseite: Wiebke Schmidt

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