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KinderzimmerMini-Tipps

Flexibilität im Kinderzimmer: Die Top-Tipps für die Raumgestaltung.

By Oktober 10, 2021Keine Kommentare

Flexibilität ist bei der Gestaltung der Kinderzimmer eine wesentliche Voraussetzung. Kinder verändern sich, wollen Neues und manchmal fühlt es sich an, als ob jede Woche eine Veränderung gewünscht oder gebraucht wird.

In all meinen Programmen und den 1:1-Beratungen tauchen Fragen und Herausforderungen bei der Gestaltung von Kinderzimmern auf, weil das Räume sind, die mitwachsen.

Flexibilität im Kinderzimmer ist eine Voraussetzung

Das Kinderzimmer ist der Raum, wo so viele verschiedene Funktionen untergebracht werden. Als Erwachsene haben wir unsere Räume einmal eingerichtet und es ändert sich nur etwas, wenn wir neue Möbel aussuchen möchten, sich der Geschmack ändert oder wir die Wandfarbe auffrischen. Auch die Funktionen sind verschiedenen Räumen zugeordnet und ändern sich selten.

Im Kinderzimmer brauchen wir Flexibilität, um den Raum für einen Dreijährigen einzurichten und Jahre später für einen Teenager zu gestalten. Dazwischen gibt es hunderte Wünsche der Kinder und Herausforderungen durchs Wachstum und Lernen – alles in einem Raum.

Flexible Gestaltung im Kinderzimmer

Weniger ist mehr: Gerade dieser Tipp ist schwierig, aber wichtig. Wenn nur wenige Möbelstücke im Raum die Basis bilden, ist es einfach, Möbel umzustellen oder zu ergänzen. Anders sieht es aus, wenn die Wände vollgestellt sind oder Möbel eingebaut wurden.

Funktionen auslagern: Was kannst du auslagern?

  • Eine gemütliche Leseecke im Flur oder Wohnzimmer gestalten.
  • Den Schreibtisch im Büro unterbringen und so den Lernplatz vom Spiel- und Schlafraum trennen.
  • Die Kleidung im Schlafzimmer der Eltern oder im Flur in einem Schrank unterbringen.

Überlege auch, ob es im Keller oder auf dem Dachboden Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Spielsachen oder saisonaler Kleidung gibt, um mehr Flexibilität und Ordnung im Kinderzimmer zu erreichen.

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Entrümpeln mit Kindern

Auch das ist ein Thema in vielen Familien – vor allem dann, wenn für statt mit den Kindern entrümpelt wird.

Es gibt zwei Kurse zur Möbelplanung, Gestaltung und Dekoration von Kinderzimmern in meiner I ♥ MY HOME-Community. Als Bonus gibt es noch den Workshop Ordnung Kinderleicht mit den besten Tipps zum Entrümpeln, den du auch einzeln hier erwerben kannst.

Gestaltet die Räume mit Kindern gemeinsam. Räume, die wir lieben und in denen wir uns wohlfühlen, halten wir ganz automatisch ordentlich.

Flexibilität bei der Raumgestaltung im Kinderzimmer

Die Aufteilung und Raumgestaltung spielt natürlich eine Rolle bei der flexiblen Gestaltung. In meiner Schulzeit hatte ich eine Freundin, in deren Kinderzimmer alle Möbel eingebaut waren. Das war für mich furchtbar. Man konnte nichts verändern, nichts verschieben und keine Idee ausprobieren.

Die Raumausstattung für ein Kinderzimmer muss nicht bedeuten, dass es immer nur mit kindlichen Möbeln geht. Ich habe schon aus Küchenmöbeln Kinderzimmer gestaltet, die mit großer Flexibilität immer wieder neu angeordnet werden können – oft eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, da die Möbel mit den Kindern und ihren Bedürfnissen wachsen.

Als Basis empfehle ich dezente Möbel in leichter Bauart, um den Raum nicht zu beschweren. Um alterstypische Gestaltungswünsche umzusetzen, kannst du beispielsweise

  • Sticker oder Wand-Tattoos nutzen, mit denen die Möbel ganz einfach und schnell ein neues Aussehen bekommen.
  • die Griffe einfach und schnell austauschen und den Möbeln sofort einen neuen Look verleihen (vom Marienkäfer oder Blümchen bis zu Kristallen).

Wanddekoration, Farbe & Co im Kinderzimmer

Um hier größtmögliche Flexibilität im Kinderzimmer zu ermöglichen rate ich zu einer hellen und neutralen Grundfarbe. So lassen sich mit Farbakzenten, gemusterten Tapeten, Wand-Tatoos oder Bildtapeten ganz unkompliziert neue Gestaltungswünsche erfüllen.

  • Tapeten mit horizontalen Streifen eignen sich, um das Wachstum zu fördern, während eine Bordüre schnell wie eine optische Begrenzung wirkt.
  • Magnetfarbe oder -folie eignen sich wunderbar, um auf einem Wandbereich einen Rahmen für Bilder und Poster zu schaffen.
  • Besondere Dinge, die sonst kein Kind hat, unterstützen die Individualität des Kindes und stärken dessen Selbstausdruck.

Flexible Kinderzimmer: Den Aufbruch für Neues nutzen

Räume, die gut strukturiert sind, lassen sich auch mit Leichtigkeit entrümpeln. Wenn wir einmal im Jahr den Raum neu durchdenken und gestalten, ist auch die Energie da, mit Freude aus- und aufzuräumen.

Bei meinen 1:1-Beratungen passiert es immer wieder, dass die Kinder plötzlich ohne extra Aufforderung beginnen, ihre Sachen zu entrümpeln. Allein die Vorfreude auf das neu gestaltete Zimmer ist dabei der Antrieb.

Auch zum Beginn eines neuen Schuljahres könnt ihr mit einem neuem Teppich, neuen Vorhängen oder anderen Textilien ganz einfach für frischen Wind und eine optimistische Aufbruchsstimmung sorgen.

Bei großen Veränderungen – wie einem Schulwechsel – rate ich zu einem ganz neuen Beginn und einer Planung von null weg. Es muss gar nicht bedeuten, den Raum ganz auszuräumen (obwohl alle 2-3 Jahre auch das eine gute Maßnahme für ein Makeover sein kann) oder komplett neu zu streichen.

Was wäre, wenn wir das Kinderzimmer neu gestalten oder die Möbel umstellen? Lasst mal den Gedanken freien Lauf, brainstormt gemeinsam und macht daraus ein Projekt über eine Woche. Sucht gemeinsam nach Inspirationen. Das gibt auch dem Kind Sicherheit und Selbstverstrauen und das Zimmer wächst mit dem Kind – und umgekehrt.

Wenn du bei der Gestaltung von Kinderzimmern Unterstützung brauchst, komm in die I ♥ MY HOME-Community, wo es monatlich 2 Fragestunden für individuelle Herausforderungen der Mitglieder gibt. Du kannst auch eine 1:1-Beratung buchen – ich freue mich auf dich und deine Familie.

In meiner kostenlosen Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause findest du immer wieder neue Impulse und Gestaltungsideen für dich und deine Räume.

Happy Day

Maria

Der Ordnungscheck

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