ArbeitsräumeMini-Tipps

Privates am Schreibtisch: Was und wieviel brauchst du, um erfolgreich & produktiv zu arbeiten?

privates-schreibtisch

Wir schauen heute an deinen Arbeitsplatz: Wie viel Privates darf am Schreibtisch sein? Stimmt das Verhältnis und bist du von Dingen umgeben, die dich am Weg zum Erfolg unterstützen – oder lenken sie dich ab?

Beim Thema Erfolg haben wir schon über die Themen Produktivität, Ziele und Zeit gesprochen. In meinem Room4Success-Programm werde ich oft gefragt, wie viel Privates am Arbeitsplatz gut ist. Dort finden wir gemeinsam heraus, ob und was sich verändert, wenn wir die Gestaltung anpassen.

Wenn du in der zweiten Jahreshälfte auf die Themen Produktivität und Erfolg schauen willst, sei ab ersten August wieder beim SummerBOOST dabei. Da gestalten wir dein Zuhause und deinen Arbeitsplatz zum Geldmagneten – es lohnt sich.
Melde dich gleich hier zum SummerBOOST an: https://mariahusch.com/summerboost

Wie privat darf es am Arbeitsplatz aussehen?

Ich habe aus Studien und Umfragen herausgelesen, dass 50% der Befragten angeben, nichts Privates am Schreibtisch zu haben. Meine Erfahrungen sehen etwas anders aus. Da gibt es fast immer eine Kleinigkeit: eine Tasse, ein Stift, jahreszeitliche Dekoration oder Bilder.

Es gibt keine allgemeine Regel, wie viel Privates du an deinem Schreibtisch haben solltest, um erfolgreich zu sein. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab – aber auch davon, ob du angestellt oder selbstständig arbeitest.

Oft geben die Unternehmen die Gestaltung des Arbeitsplatzes vor. Es gibt auch welche, da sind gar keine privaten Dinge gestattet. Ich finde das bedenklich, wenn die arbeitenden Personen gar keinen sichtbaren Raum einnehmen dürfen.

Das Gegenteil sind Schreibtische und Arbeitsumgebungen, die eher an einen Themenpark erinnern und gar nicht mehr erkennen lassen, um welche Tätigkeit es sich handelt.

Wie sieht es in deinem Arbeitsleben aus: Arbeitest du im Home-Office oder gehst du in ein Büro? Und stimmt für dich die Balance der Gestaltung?

Ist es sinnvoll, Privates vom Schreibtisch zu verbannen?

Wenn du in einer Firma arbeitest oder dein Büro getrennt von deinem Zuhause hast, hilft dir bereits der Arbeitsweg, von der Privatperson in die Berufsperson zu wechseln. Da können dich dezente persönliche Gegenstände am Schreibtisch unterstützen und motivieren.

Im Home-Office ist oft die gesamte Umgebung privat. Da ergibt es Sinn, das Familiäre deutlich zurückzuschrauben – damit du gut zwischen deine beiden Rollen unterscheiden kannst. Dort empfehle ich dir, möglichst wenig Privates am Schreibtisch zu haben.

Ich rate meinen KundInnen oft, auch für Getränke andere Tassen oder Gläser zu benutzen, als jene vom Frühstück. Das unterstützt dich ebenfalls von der privaten Person in die Rolle der Geschäftsperson zu wechseln.

Bei all den Büromaterialien, Dekorationen, Büchern und Gestaltungselementen rate ich dir zu der Frage: Stärkt es deinen beruflichen Erfolg?

Das kann auch die Urlaubserinnerung sein, als du die Idee für das tolle Projekt hattest. Dann unterstützt beispielsweise ein Foto deinen beruflichen Erfolg. Geh jeden Gegenstand einmal mit diesem Blick und dieser Frage durch.

Raumtalk101 Privater Arbeitsplatz PinterestIst dein Ziel am Arbeitsplatz sichtbar?

Als nächstes schau auf deine beruflichen und die privaten Ziele. Nimmt das Berufliche viel zu viel Raum ein oder ist es zu stärken? Vielleicht möchtest du deine wöchentliche Arbeitszeit reduzieren und dann hilft es dir, dich von Privatem am Schreibtisch daran erinnern zu lassen.

Das kann im Jahr auch unterschiedlich sein, wenn du in einer stressigen Projektphase Motivation durch Bilder oder Gegenstände bekommst, die dich an den geplanten Urlaub erinnern.

Bei Müttern sehe ich oft, dass viele Arbeitsplätze wie von Kindern gestaltet wirken. Dort spricht das schlechte Gewissen, nicht genug Zeit zu haben – für die Kinder, aber auch für den beruflichen Erfolg.

Dieser Spagat lässt dich nicht vorankommen. Ich empfehle dann, höchstens ein oder zwei persönliche Dinge am Schreibtisch zu haben und die beiden unterschiedlichen Rollen so auch optisch zu trennen.

Willst du gerade so wirklich durchstarten in deinem Beruf, umgib dich mit Gegenständen und Materialien, die dieses Ziel und den angestrebten Erfolg bereits ausstrahlen.

Schau, wie du eine persönliche Balance erreichst und überprüfe, ob die Arbeitsplatzgestaltung deine Ziele widerspiegelt und dich am Weg unterstützt. Beobachte ein paar Tage lang, welche Gedanken dir durch den Kopf gehen, wenn du auf die Gegenstände schaust. Dein Unterbewusstsein nimmt diese übrigens immer wahr.

Die Erfolgsposition

Wenn die Arbeitsplatzgestaltung in der Vergangenheit steckengeblieben ist.

Die private Gestaltung deines Schreibtischs hat große Auswirkungen auf deinen Erfolg. Ich habe einen Unternehmer beraten, der nicht an seinem Arbeitsplatz arbeiten wollte. Er war nicht produktiv, ihm fehlte die Kreativität, die er beispielsweise hatte, wenn er im Besprechungszimmer war.

Wir haben in seinem Büro dann jedes Ding, jeden Gegenstand angeschaut. Da waren noch Bilder seiner Exfrau (die Scheidung lag 5 Jahre zurück), die ihm gar nicht bewusst aufgefallen waren.

Welche Gegenstände halten dich zurück? Welche Dinge entsprechen nicht mehr deiner Position, deiner Ausrichtung, deinen Zielen?

Arbeitsplatzgestaltung: Fehlende Distanz und Ungleichgewicht in Teams

Gerade wenn du mit anderen Menschen arbeitest oder dir ein Büro teilst, schau einmal, wie die verschiedenen Schreibtische gestaltet sind. In manchen Büros nimmt eine Person mit ihren privaten Dingen so viel Raum ein, dass andere gar nicht vorkommen.

Schau dir das vor allem an, wenn du als Führungskraft arbeitest: Die privaten Gegenstände können für ein Ungleichgewicht in Teams sorgen. Da fehlt es an Fokussierung auf das Arbeitsthema und die einzelnen Personen können ihre Talente gar nicht zeigen.

Privates am Schreibtisch als Erfolgsinstrument

Schau dir deine Arbeitsplatzgestaltung, deine Büromaterialien speziell im Home-Office einmal mit dem Blick auf deine Unternehmensziele an: Fühlst du dich mit ihnen wohl?

Ein wertiges Möbel, hochwertige Schreibutensilien oder ein besonderer Gegenstand können über deinen finanziellen Erfolg mitentscheiden. Sie müssen auch gar nicht immer nach Büro aussehen. Sie sollten sich auf jeden Fall von den persönlichen Dingen unterscheiden – das erleichtert dir gerade beim Arbeiten zu Hause den Rollenwechsel.

Und glaub mir, das wirkt vor allem auf dein Unterbewusstsein, ist aber in jeder deiner Handlungen zu erkennen.

Mein Tipp für die Umsetzung: Stell dir die erfolgreiche Person vor, die deine Ziele schon erreicht hat und frage dich: Wie würde dieser Mensch das Büro einrichten?

Probiere mal für ein oder zwei Wochen, ohne Privates am Schreibtisch zu arbeiten. Nimm den Unterschied wahr. Du kannst die Dinge danach zurücklegen, aber wirklich nur jene, die noch zu dir und zu deinen Zielen passen.

Im Home-Office erkennst du noch einfacher, wo überall die persönlichen Sachen sind. Ändere die Blickachsen auf Bügelwäsche oder Kinderspielzeug zum Beispiel durch einen Paravent oder ein Regal.
Lenke von der Hausarbeit oder privaten Raumbereichen ab – damit du in der Zeit, in der du arbeitest, wirklich fokussiert bist. Dann bist du in kürzerer Zeit mit deiner Arbeit fertig und hast wieder mehr Freiraum für Dinge und Menschen, die dir wichtig sind.

Wenn dir diese Tipps geholfen haben, teile diesen Beitrag mit deinen Kollegen oder Freunden. In meiner kostenlosen Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause kannst du dich mit mir und den anderen Teilnehmern über die Arbeitsplatzgestaltung austauschen. Zeig mir auch gern, wie dein Schreibtisch aussieht, nachdem du ein paar dieser Tipps umgesetzt hast.

Ich freue mich, wenn wir uns beim SummerBOOST sehen und den Erfolg in deine Räume bringen.

Happy Day

Maria

Die Erfolgsposition

Ein Kommentar schreiben