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Ordnungshype: 12 Gründe, warum Unordnung heute so eine riesige Herausforderung ist.

By März 30, 2019 Keine Kommentare
ordnungshype

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, Ordnung zu halten? Woher kommt der Ordnungshype, der so viele Menschen in Entrümpelungsaktionen stürzt?

Das Thema Ordnung ist in aller Munde – im Fernsehen, im Internet, in Zeitschriften, im Freundeskreis. Es scheint, als gäbe es einen Wettbewerb, wer am besten aufräumen kann. Und was kommt danach, was hat sich wirklich verändert?

Bei mir startet im April die große OrdnungsChallenge. Du erfährst, mit welchen Schritten du zu einer Ordnung kommst, die für immer bleibt. Hast du dich schon angemeldet?

Was ist dran am Ordnungshype?

Bevor du im Ordnungshype untergehst und dich verzweifelt fragst, ob mit dir etwas nicht stimmt, lass uns auf die Gründe für Unordnung schauen. Denn eine einzige Aufräumaktion macht dich nicht ordentlich.

Kennst du diese Gedanken, die mit „Eigentlich sollte ich …“ beginnen? Bevor du bei anderen schaust, finde heraus, aus welchen Gründen du ordentlich sein möchtest. Vielleicht ist nur eine Kleinigkeit zu verändern und du fühlst dich in deinem Ordnungsleben wohl.

Ich freue mich auch, wenn du in meiner kostenlosten Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause deine Fragen zum Thema Ordnung stellst. Gemeinsam finden wir heraus, woran es liegt und du wirst dir viel bewusster darüber, wie viel Ordnung du in deinem Leben haben möchtest.

Der Ordnungscheck

12 Gründe für Unordnung

Im Durchschnitt besitzt jeder Westeuropäer 10.000 Dinge (die Tendenz steigt). Je mehr Dinge wir besitzen, desto schwieriger wird es, Ordnung zu halten. Stell dir vor, du besitzt nur 10 Sachen – wäre Ordnung dann ein Problem für dich?

In unserem Unterbewusstsein ist zudem noch gespeichert, dass Loslassen schwierig ist. Jahrtausende bedeutete Besitz oft überleben oder sterben – da ging es um die ganz praktischen, notwendigen Dinge (Beil, Zelt, Kleidung, Nahrung). Auch für die Generation unserer Großeltern waren bestimmte Gegenstände überlebenswichtig. Sie machten einen Unterschied in den dunklen Zeiten.

Die Glaubenssätze, die wir übernommen haben, hindern uns heute daran, ein eigenes Gefühl für Besitz und Wert zu bekommen. In meiner Kindheit habe ich häufig gehört, wie ich Dinge behandeln sollte. Oder wie lange es gedauert hat, zu sparen, um sich dieses oder jenes Teil zu kaufen. Du hast da sicher eigene Erfahrungen gemacht.

Erst der Kaufrausch, dann der Ordnungshype?

80% meiner Kunden schreiben mir: Ich habe keine Zeit für Ordnung. In Wahrheit haben wir nicht gelernt, Entscheidungen zu treffen. Denn wir haben alle 24 Stunden pro Tag und wir entscheiden, was wir mit dieser Zeit tun. Für die Dinge – für die Menschen – die uns wichtig sind.

Oft aber entscheiden wir uns für Tätigkeiten, die uns nicht weiterbringen. Kaufen als Belohnung. Nach Streit oder in stressigen Situationen gehen wir noch schnell shoppen. Wir „gönnen“ uns etwas.
Dabei würde uns eine Freizeitgestaltung gut tun, die uns erdet und entspannt. Ein Ausgleich für Körper und Geist nach Stunden im Sitzen und in geschlossenen Räumen.

Einkaufen ist so einfach geworden. Mit nur einem Klick können wir unsere kurzfristigen Bedürfnisse erfüllen. Das Angebot ist riesig, Landesgrenzen oder Zeitzonen sind kein Problem mehr.

Gratisgeschenke werden uns regelrecht aufgedrängt. Angebote mit „mehr Inhalt“ oder „1+1“ sieht man allen Ecken.
Ich wollte eine Geschenk für eine Freundin kaufen und mir wurde ein Gratisgeschenk angeboten. Es kam zu einem Tumult an der Kasse, weil ich die Gratisgabe ausgeschlagen habe. Meine Frage war: „Was kostet es mich, das mitzunehmen?“

Wie viele Flyer, Stifte, Kalender, Zugaben nimmst du einfach mit, weil sie dir angeboten werden? Bei wie vielen Angeboten lockt dich nur der Preis? Frag dich einmal, wie lange du wirklich Freude an diesen Dingen hast.

Die Werbebotschaften pro Tag sind unglaublich in die Höhe geschnellt. Beinahe täglich entsteht ein neuer Trend – wie der Ordnungshype aktuell. Was aber steckt wirklich dahinter?

Raumtalk90 Ordnungshype PinterestWie viele Dinge besitzt du – oder besitzen die Dinge dich?

Hast du gelernt, Ordnung zu halten? Es wird in der Schule nicht unterrichtet. Wir lernen Ordnung auch nur noch selten von unseren Eltern (und wenn, ist das Thema fast immer mit Ärger oder Strafe verbunden).

Ganz wesentlich beim Thema Ordnung ist der Wunsch: Wir möchten möglichst viel Raum einnehmen. Wir müssen ein Gefühl der Leere kompensieren. Je mehr Raum wir einnehmen, desto sichtbar werden wir. Wir möchten alles haben. Erinnert der Ordnungshype uns vielleicht an die Sehnsucht nach einem Sinn?

Was tut dir wirklich gut? Wie kannst du anders Raum einnehmen? Mit Projekten, die du initiierst. In Beziehungen, die du glückliche gestaltest. Wo kannst du positiven Raum einnehmen, der nicht an materielle Dinge gekoppelt ist?

Es gibt heute viel mehr Ersatz-Räume, die gefüllt werden. Wenn du nicht gut auf dich achtest, bist du schneller bereit, Geld und Zeit in Besitz zu investieren anstatt in eine Auszeit für dich.

Dein Ego sagt dir oft: „Das brauchst du, dann fühlst du dich glücklicher … erfolgreicher … schöner …“. Geld und Ordnung gehört zusammen. Wir geben viel Geld aus für Dinge, die wir nicht brauchen. Für Stauraum, um alle Dinge unterzubringen.

Unsere Gesellschaft hat sich extrem geändert. Die Aufgabenverteilung ist aber oft noch in den alten Rollenbildern gefangen. Meine Kundinnen schreiben mir häufig, dass die Ordnung immer an den Frauen hängenbleibt. Sie übernehmen die Aufgaben für andere, oft ohne nachzudenken. Und das bei einem erhöhten Arbeitspensum, durch eigene Berufstätigkeit und Kinder.

Was ist es bei dir – erzähle mir davon in der Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause. Wenn wir auf Spurensuche gehen, finden wir auch gemeinsam neue Lösungen. Und wir werden damit langfristig unsere Welt verändern. Erst im Kleinen, dann auch im Größeren.

Ich lade dich herzlich ein, bei der großen OrdnungsChallenge mitzumachen. Dort gehen wir die ersten kleinen Schritte und lösen den Ordnungshype auf. Denn es geht um dich und um deine Ziele & Träume.
Ich wünsche dir einen aufgeräumten Tag.

Happy Day

Maria

PS: Weißt du schon, welcher Ordnungstyp du bist? Mach hier den Test und melde dich dann zur großen OrdnungsChallenge an. Für eine neue Ordnung. Ich freue mich, wenn du dabei bist!

Der Ordnungscheck

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