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Ordnung halten: Den einzigen Ordnungstipp, den du wirklich brauchst, um es zu schaffen.

By Juli 14, 2018 One Comment

Über ein Thema stolpere ich immer wieder, wenn ich auf Facebook oder in meiner I♥MY HOME Community die Frage stelle, welches das größte Problem ist, das einem glücklichen Zuhause im Wege steht: Ordnung halten. Selbst in meinen Beratungen geht es um diesen wichtigen Aspekt, denn ob du in eine andere Wohnung ziehen musst, oder einfach ein gut funktionierendes Ordnungssystem für dich entwickelst, liegt manches Mal eng beieinander.

Was macht nun aber den großen Unterschied zwischen Ordnung halten und Unordnung im Alltag? Wie gelingt es dir, Ordnung zu halten in deinen Räumen oder im Büro?

Ordnung halten oder Unordnung

Dein Zuhause soll ein Kraftplatz sein, ein Ort, der dich stärkt. Meine Mission ist es, dass dich dein Zuhause stärkt und deine Räume dich unterstützen, deine Ziele & Träume zu erreichen. So kannst du in deinem Leben Neues gestalten und wir alle können gemeinsam einen Unterschied in der Welt machen. Unordnung hält dich dabei auf.

Eigentlich ist es nur eine Sache, die den Unterschied macht zwischen Ordnung halten und an Unordnung verzweifeln. Ich habe es selbst wieder erlebt, als ich zu Gast bei meinen Eltern war. Meine Eltern haben ein Haus, in dem sie den Sommer verbringen und mein Bruder sich gerne im Winter aufhält. Dort sind die Dinge nicht geordnet, haben keinen festen Platz.

Lass es mich am Beispiel Küche erläutern – es gilt aber für alle anderen Räume auch: Wenn Dinge keinen fixen Platz haben – nur einen einzigen – fällt es uns schwer, sie zurückzubringen. Anders herum kann man sagen: Haben die Dinge einen festen Platz, bringen wir sie häufig ganz unbewusst dorthin zurück.

Ordnung halten kannst du lernen

Warum ist es so, dass unser Unterbewusstsein uns selbst beim Thema Ordnung halten leiten kann? Weil wir ganz genau wissen, was wir tun. Wenn ich nicht weiß, wo die Kochlöffel, Teller, Schalen oder das Besteck hingehören, räume ich den Geschirrspüler nicht gerne aus. Wenn ich nicht weiß, wo ich die Sachen finde, habe ich keine Freude beim Kochen.

Oder es gibt Streit, weil jeder in der Familie (das gilt genauso im Büro) die Sachen woanders einräumt und sie ein anderer erst suchen muss. Oder der Geschirrspüler wird zwar ausgeräumt, aber dann stehen die Gegenstände auf dem Tisch und erzeugen neue Unordnung.

Haben die Dinge ihren festen Platz, räumst du quasi „in Gedanken“ die Sachen in die richtigen Schränken und Schubladen. Du musst nicht mehr darüber nachdenken.

Feste Plätze vereinfachen Handlungen

In deinem Büro oder am Schreibtisch gilt das genauso: Wenn du erst Zettel, bestimmte Stifte oder Unterlagen suchen musst, erzeugt das Stress, Hektik oder Ärger. Auf jeden Fall kostet es Zeit. Befinden sich Dinge immer an einem festen Ort, kannst du bestimmte Handlungsabläufe automatisieren.
Denke beispielsweise an die Tastatur deines Computers. Jeder Buchstabe darauf hat einen fixen Platz. Wenn du vielleicht sogar das 10-Finger-System erlernt hast, weißt du genau, was ich meine. Du denkst nicht mehr darüber nach, wo sich der einzelne Buchstabe befindet. Stell dir vor, die Buchstaben würden sich ständig einen neuen Platz suchen. Du müsstest auf jeden einzelnen Buchstaben suchen – wahrscheinlich würdest du viel weniger E-Mails oder Texte schreiben.

Der Ordnungscheck

Du kannst dir auch die Abläufe beim Autofahren vorstellen: Gaspedal und Bremse sind immer am selben Ort. Hast du einmal Autofahren gelernt, wirst du höchstens noch umstellen müssen, wenn du von einem Schaltgetriebe auf Automatik oder andersherum wechselst.

Unordnung kostet Zeit und Geld

Die Vorteile beim Ordnung halten liegen auf der Hand:

Du sparst Zeit,

  • die du für die Familie nutzen kannst
  • in der du dich erholen kannst
  • die du in neue Ideen für dein Business stecken kannst

… und Geld,

  • das du nicht doppelt für mehrfach gekaufte Artikel ausgibst
  • indem du genau weißt, welche Dinge du hast
  • das du in dein Business investieren kannst

Es gibt noch viel mehr Gründe, um Ordnung zu halten – ich habe dir in diesem Artikel 44 Gründe aufgelistet.

Ordnung halten ist wie Zähneputzen

Musst du beim Zähneputzen noch darüber nachdenken, was du in welcher Reihenfolge tun sollst? Sicher nicht. Du kannst dich vielleicht an die Zeit mit deinen kleinen Kindern erinnern, als du ihnen das Zähneputzen beigebracht hast. Es braucht Wiederholungen, bis der Ablauf fest verankert ist – danach übernimmt das Unterbewusstsein.

Bei der Ordnung ist es genauso. Suche für jedes Teil in deinem Zuhause einen festen Platz. Das wird nicht zu 100% gelingen (pssst: das muss es auch nicht) – aber in bestimmten Räumen ist essentiell und bei anderen Bereichen lohnt es, ein System zu etablieren, dass Ordnung halten zu einem Kinderspiel macht.

So findest du den festen Platz

Starte mit einer Sache
Suche dir einen Bereich (zum Beispiel die Kochlöffel, das Plastikgeschirr oder die Schuhe) und starte nur mit diesen Dingen. Sonst verzettelst du dich oder gibst zu schnell wieder auf.

Nimm etwas, das du liebst
Fange mit Dingen an, die dir wirklich etwas bedeuten, die du liebst und die dir gehören. In meinen Programmen starten wir immer mit der Kleidung, weil dort viele Lieblingsstücke darunter sind.

Entrümpeln
Schaffe dir einen Überblick über deine Sachen. Wie viele Schuhe oder Kochlöffel oder Taschen oder Schals besitzt du? Nutzt du die wirklich alle? Sind einige vielleicht kaputt oder passen dir nicht mehr?

Festen Platz bestimmen
Der perfekte Platz ist dort, wo du die Dinge am einfachsten wieder zurückbringen kannst. In der Küche wird dies vermutlich auch der Platz sein, wo die Sachen am leichtesten zugänglich sind. Die Kochlöffel dicht beim Herd. Sie sollten aber auch ganz leicht nach dem spülen wieder zurückgelegt werden können.

Wenn wir Sachen ganz oben oder hinten im Schrank verstaut haben, bringen wir sie nicht so einfach wieder dorthin zurück, sondern stellen sie erst einmal an einem anderen Platz ab. So entsteht Unordnung. Überprüfe einmal, welche Dinge das bei dir sind und dann finde den optimalen Platz.
Ordnung halten gelingt am besten, wenn du es übst. Trainiere ganz bewusst in einem Bereich, in einem Raum und programmiere damit auch dein Unterbewusstsein auf einen neuen Handlungsablauf.

Ich bin sehr gespannt, mit welchem Raum oder mit welcher Kategorie du beginnst. Berichte gerne im Kommentar davon, wie die 4 Schritte dich unterstützen, leichter Ordnung zu halten. Kennst du andere Menschen, die zwischen Ordnung halten und Unordnung hin- und herschwanken? Dann teile diesen RaumTalk sehr gerne mit ihnen.

Noch mehr Tipps bekommst du, wenn du dich für meinen OrdnungsCheck anmeldest. Du erhältst von mir noch mehr Inspirationen für dich und deine Räume und aktuelle Informationen zu meinen Programmen. In meiner kostenlosen Facebook-Gruppe „Glückliches Zuhause“ bist du jederzeit willkommen – ich freu mich auf dich.

Der Ordnungscheck

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