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Minimalismus Zuhause: Schritt für Schritt und ohne Jo-Jo-Effekt

Raumtalk190 Minimalismus Zuhause

Minimalismus Zuhause – ist das auch dein Traum? Möchtest du mit ganz wenig Besitz auskommen und endlich auch auf diesem Weg ein ordentliches Zuhause haben? Lass uns heute auf diesen anhaltenden Trend schauen und finde heraus, ob es auch dein Weg ist.

Auf Social Media und in vielen Magazinen wird uns immer wieder ein minimalistisches Zuhause gezeigt. Das sind Räume, in denen nur ganz wenige Möbel stehen oder einzelne Gegenstände zu sehen sind. Es gibt Tiny Houses – sehr kleine Häuser oder Wohnwagen – in denen Menschen auf wenigen Quadratmetern ihr Leben eingerichtet haben.

Minimalismus Zuhause: Der Traum vom Glück?

Es gibt viele Menschen, die davon überzeugt sind, dass ein minimalistisches Leben ein Traum ist. Wäre wirklich alles leichter – und ordentlicher?

Minimalismus, wie wir ihn in Magazinen sehen, ist häufig nur ein Bild, für das alles so hergerichtet wurde. Die Inszenierung eines Raumes, für die ganz viele Dinge in anderen Räumen eingelagert wurden oder die sich in der Abstellkammer und im Wandschrank stapeln.

Der Blick auf Minimalismus ist oft sehr einseitig – und ich erlebe immer wieder, dass gar nicht wirklich auf Besitz verzichtet wurde. Man zeigt nur nicht mehr alles, was man hat. Wie kannst du aus der Fülle in den Minimalismus kommen? Warum möchtest du weniger Dinge besitzen?

Zuhause: Ordnung und Minimalisums

Wir brauchen einen guten Grund, um Ordnung zu halten. Aber auch, um uns für den Minimalismus zuhause zu entscheiden. Außerdem ist unser Gehirn darauf programmiert, bei plötzlichem Verlust in einen Alarmzustand zu gehen. Wenn wir zu viele Dinge auf einmal loslassen, entsteht ein Mangelgefühl.

Gehst du zurück in die Steinzeit, entscheidet ein Fell oder eine Waffe, ob du überlebst oder nicht. Wir müssen aber gar nicht so weit zurückgehen, auch in unserer Erziehung kann es Erfahrungen oder Überzeugungen geben, dass es gefährlich ist, Dinge zu verlieren oder zu entrümpeln. Du brauchst also ein starkes Warum für Minimalismus und Ordnung.

44 Gründe für Ordnung findest du in diesem Artikel, der dir eine gute Richtung zum Minimalismus in deinem Zuhause weisen kann.

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Minimalismus Zuhause für Einsteiger

Die ersten Schritte am Weg zum Minimalismus:

  • Wie kannst du nun beginnen, ohne in den Mangel zu rutschen?
  • Wo kommst du an anderer Stelle in deinem Leben in die Fülle – beim Sport, durch beruflichen Erfolg oder durch deine Hobbys?

Das Spannende daran ist, dass wir bei mehr Fülle in diesen Bereichen automatisch besser loslassen können … und auch weniger „Ersatzkäufe“ tätigen, um uns zu belohnen.

Ein Fehler bei der Umsetzung besteht darin, von einem auf den anderen Tag minimalistisch leben zu wollen. Alles weggeben – und dann endlich Ruhe, Aufatmen … und auch kein Problem mit Ordnung.

Stell dir für einen Moment vor, du verlierst tatsächlich von heute auf morgen sämtlichen Besitz. Das ist ein riesiger Einschnitt. Dein Unterbewusstsein hält dich auf, denn unerwartete oder so einschneidende Veränderungen erzeugen Angst. Es geht darum, den ersten kleinen Schritt zu machen.

Tipps für Minimalismus und Ordnung in deinem Zuhause

Minimalismus in deinem Zuhause kannst du damit starten, dass du in einem Bereich beginnst, Dinge zu entsorgen. Such dir ein Zimmer aus: Beispielsweise kannst du aus deinem Schlafzimmer alles Überflüssige hinaustragen und kurzzeitig in anderen Räumen oder im Keller unterzustellen. So spürst du überhaupt erst einmal, wie sich Minimalismus anfühlt.

Wenn dir das guttut, wirst du auch motiviert sein, in den anderen Bereichen für mehr Ordnung zu sorgen oder dich von noch mehr Dingen zu trennen.

Entrümpeln muss mit Leichtigkeit gehen, sonst programmieren wir das Gefühl des Schmerzes in unserem Gehirn. Dort werden beim Ausmisten dieselben Zentren getriggert wie bei einem körperlichen Schmerz. Wiederholst also Entrümpelungsaktionen unter Druck oder in einem schlechten Zustand, wird das Entrümpeln immer schwieriger.

Dein Weg zu einem minimalistischen Zuhause beginnt mit dem ersten Teil, das du entsorgst. Und er führt dich nur zu deinem Ziel, wenn er dir auch entspricht. Bring das Idealziel schon heute in deine Räume. Du kannst dir Fotos als Bildschirmhintergrund einstellen oder ein Visionboard basteln, das dir dein Traumzuhause zeigt.

Wichtig ist: Dein glückliches und erfolgreiches Leben hängt nicht vom Minimalismus ab. Warte also nicht, sondern genieße den Weg. Möglicherweise entdeckst du dabei auch, dass deine Vorstellung von einem minimalistischen Leben doch nicht mit deinen Bedürfnissen übereinstimmt. Für mich ist es nicht das Ziel, denn ich liebe es, mich mit schönen Dingen zu umgeben und Raum einzunehmen.

Schau, dass du in der Balance bist mit den Dingen, die du besitzt oder loswerden möchtest. Umgib dich mit Besitz, der dich stärkt und löse dich von Ballast. Berichte mir gerne von deinem Weg in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe Glückliches Zuhause oder stelle dort deine Fragen.

Wenn du gemeinsam mit mir und anderen TeilnehmerInnen den Weg zu einem ordentlichen – vielleicht auch minimalistischen – Zuhause gehen möchtest, ist OrdnungsMagie das passende Programm für dich. Dort zeige ich dir den leichten Weg zum Entrümpeln und zu einem Alltag, der dich stärkt – mit einem Zuhause, das für dich ein Kraftort ist.

Ich freue mich auf dich und auf deine Räume.

Happy Day

Maria

Der Ordnungscheck

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