Kleine Räume einrichten: Die 10 besten Tipps, damit sie ganz groß wirken.

Kleine Räume einrichten: Die 10 besten Tipps, damit sie ganz groß wirken.

Im heutigen RaumTalk möchte ich ein Thema aufgreifen, dass mir immer wieder in meiner Arbeit begegnet: Raumgestaltung für kleine Räume.

Inspiriert hat mich meine I♥MY HOME Community. Bei über 300 Mitgliedern kommen viele spannende Themen und viele interessanten Fragen zusammen. Einmal im Monat biete ich innerhalb der Community eine Fragestunde an – dort können mir die Teilnehmer ganz individuelle Fragen zu ihren Räumen stellen, die ich für alle beantworte.

Ebenfalls in der I♥MY HOME Community bekommst du mein 1×1 der Einrichtung mit allen Tipps rund um die Themen Grundrissplanung, Wandgestaltung, Farben bis hin zur Deko. Trag dich gerne in meine Warteliste ein, dann informiere ich dich sofort, wenn ich die Community wieder für neue Mitglieder öffne.

10 Tipps für kleine Räume

Schau dir zuerst den Grundriss an: Wie sieht der Raum aus? Gibt es besondere Formen, die dafür sorgen, dass der Raum klein wirkt? Besonders wichtig ist die Tür: Welches Gefühl hast du beim Eintritt in den Raum? Oft hilft es, die Tür auf der anderen Seite zu öffnen, durch eine Schiebetür ersetzen oder gar keine Tür zu benutzen.

Bei der Wandgestaltung beachte, dass dunkle Farben einen Raum noch kleiner wirken lassen. Mit hellen Pastellfarben oder weißen Wänden bist du auf der sicheren Seite. Du kannst dennoch dunkle Farben für kleine Räume verwenden, dann aber nur an einer Wand oder auf Augenhöhe mit einer helleren Farbe abgesetzt.

Ein großer weißer Kreis beispielsweise „springt“ aus einer dunkleren Wand zurück und lässt den Raum größer wirken. Durch einen weißen Streifen zwischen Farbe und Decke wirkt die Decke angehoben und der kleine Raum ebenfalls größer.

Kleine Räume, die wir gar nicht so oft nutzen – ein Gäste-WC oder Zimmer, die wir gerne als Rückzugsort nutzen – können mit dunklen Farben sehr heimelig und kuschelig wirken. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Probiere gerne einmal aus, welche Wirkungen du mit einer anderen Wandgestaltung erzielen kannst.

kleine räumeMöbel sollten dezent sein und leicht wirken, denn kleine Räume wirken sonst sehr schnell überladen oder sogar erdrückend. Für unser Unterbewusstsein machen schwere oder dunkle Möbel kleine Räume noch kleiner.
Gerade kleine Räume verlangen eine zentimetergenaue Planung. Achte darauf, dass Möbel nicht anecken. Hier bietet es sich an, mit kleinen Möbelschablonen auf einem Grundriss vorher ein paar Möglichkeiten der Einrichtung durchzuspielen.

Beim Aufstellen der Möbel schau sie dir auf allen Ebenen an. Welche Möbel stehen unten, welche reichen dir bis zur Hüfte, welche stehen in deinem Blick? Gerade größere Möbel, die sich auf Augenhöhe befinden, sind essentiell, denn sie kommen dir entgegen. Davon sollte es in einem kleinen Raum nur wenige geben.

Als letztes schau dich im Raum um, wenn du sitzt und wie die Möbel aus dieser Perspektive auf dich wirken. Für kleine Räume eignen sich oft auch kreative Lösungen im oberen Wanddrittel oder über der Tür.

Es ist sinnvoll, kleine Räume nicht vollzustellen. Einzige Ausnahme bildet der Abstellraum, aber auch dort wirst du von einer guten Planung profitieren. Wenn du einen kleinen Wohnraum hast, überlege dir genau, wieviel Stauraum darin wirklich nötig ist. Geschirr, das du nur wenige Male im Jahr nützt, kann auch im Keller oder auf dem Dachboden gelagert werden. Vielleicht brauchst du dann einen Schrank weniger und erfreust dich das ganze Jahr über an einem luftigeren Raum.

Kleine Räume optisch vergrößern

Gerade Möbel, die hell und glänzend sind, eignen sich für kleine Räume. Hochglanzfronten machen einen Raum größer, da diese Flächen Spiegelungen erzeugen. Kleine Küchen mit hellen, weißen Hochglanzfronten wirken luftiger und größer als solche mit matten oder dunklen Fronten.

Spiegel sind das Zauberwerkzeug für kleine Räume. Nutze sie, wo immer es geht. Sie sagen unserm Unterbewusstsein, der Raum ist doppelt so groß. Du kennst das von Geschäften, dort werden Spiegel häufig eingesetzt, um beispielsweise die Präsentationsflächen von Obst und Gemüse optisch zu vergrößern und mit der Farbenvielfalt zu arbeiten. Auch in Restaurants findest du häufig großflächige Spiegel, die ein großzügigeres Raumgefühl erzeugen.

Wenn du in einen Raum hineinkommst, schau genau, was du siehst, wenn du in den Spiegel schaust. Nimm einen Spiegel von der Wand und gehe einmal durch kleine Räume, um die Wirkung zu testen. Und setze Spiegel auch in Räumen ein, wo sie traditionell vielleicht nicht erwartet werden. Auch in der Küche oder im Flur kannst du Spiegel einsetzen, als Blickfang oder viele kleine in schönen Rahmen als ein Detail der Wandgestaltung.

Ein Bild mit einem Motiv, das eine weitläufige Landschaft oder einen geschwungenen Weg zeigt, erzeugt eine Sog- oder Weitenwirkung. Es muss nicht eine ganze Wand mit Fototapete sein, aber sicher kennst du Malereien, die wie eine optische Täuschung kleine Räume vergrößern. Dieses Stilmittel oder Bilder kannst du ebenfalls für kleine Räume einsetzen.

Weniger ist mehr: Sei sparsam mit der Möblierung und der Dekoration – das ist mein zehnter Tipp, wenn du kleine Räume einrichtest. Du wirst dich wohler fühlen und entspannter, wenn du nur jene Dinge in einem kleinen Zimmer hast, die dich erfreuen oder die dich bei deiner Arbeit unterstützen.

Auch ein kleiner Raum kann dich groß fühlen lassen. Seine Gestaltung und Einrichtung wirkt auf jeden Fall auf dein Unterbewusstsein und dein Gefühl. Je nach Zweck des Raumes kann sie deine Leistungsfähigkeit erhöhen oder dir beim Entspannen helfen.

Noch mehr Tipps, die dir bei der Raumgestaltung helfen, findest du auf meiner Checkliste HappyHome, die du dir hier kostenlos herunterladen kannst.

Und wenn du dich gerne mit mir und anderen über deine Räume, über Fragen der Raumgestaltung und ganz allgemein über das Wohnen austauschen möchtest, dann komm in meine kostenlose Facebookgruppe „Glückliches Zuhause mit Maria Husch“. Dort freuen wir uns auch über Einblicke und Fotos von deinen kleinen und jetzt großen Räumen. Probiere doch gleich etwas aus.

Happy Day, Maria

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