Happy HomeMini-Tipps

Glücklich einrichten: Wie viel Geld brauchst du wirklich oder Die 1 Mio.-€-Frage

By Dezember 1, 2018 2 Kommentare
glücklich einrichten

Eine Wohnung oder ein Haus einrichten, ist mit Kosten verbunden. Die meisten Menschen denken, sie brauchen viel Geld, um ein glückliches Zuhause zu haben. In Wahrheit brauchen wir ein glückliches Zuhause, um den Geldfluss in unser Leben zu bringen. Ich möchte dich gerne zu einem Gedankenexperiment einladen, das bei mir und schon vielen meiner KundInnen so viel bewegt und zum Positiven verändert hat. Bereit?

Stell dir vor, du bekommst 1 Mio. Euro geschenkt – einfach so und ohne Verpflichtungen, bis auf die: Du darfst das Geld ausschließlich für dein Zuhause ausgeben! Ja, wirklich nur im Zuhause! Eine große Menge Geld – ich nehme an, auch für dich (falls nicht, dann nimm 10 Mio. für die Übung). Für deine anderen Träume (Weltreise & Co) gibt´s noch eine Million.

1 Million, um dein Zuhause so richtig glücklich zu gestalten. Du darfst es nicht nutzen, um in ein anderes Zuhause zu ziehen oder irgendwelche Möbel-Kreditraten zurückzuzahlen. Stell‘ dir die Frage und nimm dir Zeit, um deine Gedanken und die Antworten aufzuschreiben (auch im Urlaub am Strand).

Glücklich einrichten – eine Frage des Geldes?

Die Happy Home Checkliste

Was würdest du kaufen, welche Dinge – aber auch welche Dienstleistungen – brauchst du, um dich glücklich und wohl zu fühlen? Schreib dir eine Liste, die kann verdammt lang sein bei 1 Mio. Euro. Geh heute durch deine Räume und schau, was dir auffällt.

Sind es große Dinge, wie eine neue Fassade bei deinem Haus, neue Fenster oder endlich die eine Wand einreißen, um mehr Licht in den Raum zu bringen?

Würdest du gerne die Wohnung komplett neu ausmalen lassen (von einem Profi) und die Räume nur noch mit Lieblingsmöbeln einrichten? Endlich die Traum-Designerleuchte oder das tolle Ledersofa kaufen?

Gibt es Reparaturstau und du möchtest endlich Handwerker kommen lassen, die von der Heizung bis zur Glühbirne alles in Ordnung bringen?

Vielleicht ist es auch eine ganz lange Liste mit Kleinigkeiten, angefangen von der neuen Türmatte, einem schicken Einkaufskorb (das war es bei mir auch), farbenfrohen Kissen und neuen Vorhängen bis hin zu einem Set schlichter Wassergläser.

Möchtest du deine Wohnung endlich stilvoll einrichten und das Sammelsurium alter Möbel und unterschiedlicher Stile hinter dir lassen?

Oder würdest du einen Teil des Geldes nehmen und eine Haushaltshilfe engagieren, die jeden Tag zwei Stunden aufräumt und dir den Rücken freihält, einen Fensterputzer oder Gartengestalter …?

Schreib alles auf und geh hier so wirklich ins Detail. Bleibe dran (auch über mehrere Tage) und sammle alle Dinge – gerade die ganz kleinen. Berichte gerne im Kommentar, was dich besonders bewegt oder zu neuem Denken gebracht hat.

Dazu kannst du dir auch einen Preis für alle Dinge schreiben (schätze den Preis, wenn du ihn nicht genau kennst) und wenn du ganz fleißig bist, dann höre nicht auf, bis du die 1 Million „ausgegeben“ hast. Mein Ziel ist, dass du wirklich ins Detail gehst und ganz neue Dinge entdeckst, verborgene Wünsche hervorholst und so richtig groß träumst!

Ich habe diese Übung am Wochenende gemacht – und herausgekommen ist eine Liste mit mehr als 10 Seiten. Dabei bin ich noch nicht bei dem Millionenbetrag angekommen.

Ist es wirklich das Geld, das dich hindert?

Und jetzt lass uns den nächsten Schritt gehen …

Welche Dinge davon kannst du heute schon ändern mit deinem Geldleben? Die Antwort ist spannend, denn da sind so viele Dinge, die wir heute ändern können für 5,- €, 50, -€ oder 500,- € – mal ehrlich, die haben wir alle für die wirklich wichtigen Dinge, sonst hättest du das Gerät, auf dem du diesen Artikel liest, gar nicht. So viele Wünsche, wo wir uns nur einreden, wir können nicht. In Wirklichkeit tun wir es nicht oder wollen es nicht.

Klar, alles wirst du nicht ändern können heute, alles wirst du dir nicht leisten, aber wenn du nur eine Sache hier veränderst, bist du am Weg zu der Million.

Dann schau noch einmal auf deine Liste und lege fest, welche Prioritäten du den einzelnen Dingen geben möchtest. Was ist dir besonders wichtig? Von welcher Sache versprichst du die größte Veränderung? Was hält dich am meisten auf? Gibt es vielleicht einen Glaubenssatz wie: Schön einrichten muss nicht teuer sein!?

Geh mal mit ganz aufmerksamem Blick durch deine Räume. Welcher Gegenstand bringt negative Gedanken und darf weg? Willst du vielleicht 2x pro Jahr jemanden zum Fensterputzen kommen lassen, weil du es selbst gar nicht magst und dann immer nur denkst: Eigentlich sollte ich ja … es dann doch lässt, dich aber jedes Mal ärgerst, wenn du schmutzigen Scheiben siehst?

Unterdrückte Wünsche rauben dir Energie

Wenn du jeden Tag in einer unordentlichen Wohnung aufwachst, oder im dunklen Gang stolperst, hat das Auswirkungen auf deine Energie. Und auch auf die Energie in deinen Räumen. Es gibt häufiger Streit, du bist unzufrieden, hast keine Lust, dich in der Wohnung aufzuhalten.

Verändere HEUTE nur eine Kleinigkeit, dann bist du nämlich schon einen riesigen Schritt weiter. Und morgen die nächste. Und übermorgen auch eine Sache. Du gibst deinem Zuhause Wertschätzung, du gibst dir Wertschätzung – und bist einen Schritt weiter zur Veränderung, zum Geldfluss.

Die Happy Home Checkliste

Du bist dann vielleicht auch schon weiter als die, die das Geld wirklich auf dem Konto haben, die Million. Denn nur weil wir sie haben, heißt das noch lange nicht, dass wir uns so einrichten, wie es uns wirklich gut täte. Sonst würdest du ja auch schon längst … – denn die 5,-€ und auch die 50,-€ hast du ja.

Mich hat diese Übung verändert: Ich habe noch am Wochenende einige Dinge entrümpelt und verändert und ja auch einige Dinge neu bestellt und besorgt. Dinge, über die ich mich 10x am Tag ärgere, negative Gedanken habe und seit Jahren doch nicht ändere. Und ich hab auch meinen neuen Einkaufskorb aufgestellt – mit buntem Konfetti!

Die Dinge, die wir uns heute wirklich (noch) nicht leisten können, die bringen wir schon als Ziel in die Räume, wenn wir sie einrichten. Auch das geht und es funktioniert – irgendwann können wir auch große Schritte machen.

Was hat sich verändert bei dir durch die 1-Mio-EURO-Frage?

Erzähle im Kommentar davon oder poste deine Liste in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe „Glückliches Zuhause“.

An der Diskussion teilnehmen 2 Kommentare

  • Birgitt sagt:

    Ich bin im Januar auf „Maria Husch“ gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit der Renovierung meiner offenen Küche/Wohnzimmer Situation bereits begonnen.Hier handelt es sich 75 qm zusammen. Zuerst einmal waren da die Handwerker, die helfen sollten ohne ein Vermögen zu kosten. Ich habe eine gute Vorstellungsgabe und habe die Wände malen lassen, in einem freundlichen hellgelb, so ein bisschen wie Sahne.
    Vorher habe ich viele Dinge aus den Schränken, auf den Schränken in der Küche usw. In den Keller verfrachtet. Also alles wurde leichter. Habe die Teppiche in die Reinigung gegeben. Decken Lampen in den Keller verbannt….Dann kam das Möbel-Karussel…mein Sofa wurde nach 12 Jahren entsorgt und ein neues, diesmal in schwarzem Leder besorgt. Ich habe dann die Möblierung meines WZ einmal routieren lassen….Alte Stühle in den neuen Farben gestrichen, Marmorblöcke für den Esstisch in schwarz gestrichen. Orange Kissen auf die Stühle gelegt. Der Eßtisch ist nun mit einer Glasplatte bestückt (Ich besitze Marmorblöcke und Glasplatte seit 1995). Mein WZ ist auch aus dieser Zeit, ein antikes Stück. Die Ikea Regale würde neu positioniert und haben eine neue Form des Zusammenbaus bekommen. Die Beleuchtung besteht jetzt aus vielen Einzellampen und einer indirekten Beleuchtung auf den Schränken, für Gelegenheiten wo es heller sein muss…. Ich habe mir viel Zeit gelassen, jetzt fehlt noch ein Teil der Gardinen und ein kleiner Raumteiler. Ich fühle mich wohl und bin zufrieden….Meine Grundfarben sind helles gelb an den Wänden, schwarzes Leder-Sofa, schwarze Stühle und die Marmorblöcke des Esstischs sind schwarz. Orange dient als Highliter als Streifen an der Wand am Durchgang Küche/WZ, Kissen, ein bisschen sonstiges Zubehör.Bis auf mein Sofa, die Gardinen und den kleinen Raumteiler habe ich nichts neues angeschafft. Ich habe vorhandenes verändert….Maria schwört auf Grün…..ich mag grün außer bei Pflanzen NICHT!

    • Maria Husch sagt:

      Liebe Birgitt, wunderbar, dass du so viel verändert hast. Wunderbar, wenn du deine passende Einrichtung gefunden hast.
      Für mich ist es essentiell Farben bewusst zielorientiert einzusetzen und es gibt genug denen ich von Grün abrate. Es kommt immer auf die eigenen Ziele an und manchmal braucht es Mut, denn oft sind es gerade die Farbe, die wir nicht möchten, die uns weiter bringen.
      Alles Liebe, Maria

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