Endlich OrdnungMini-Tipps

Aufräumen im Alltag mit den 12 Dingen, die ordentliche Menschen täglich tun.

By März 1, 2018 One Comment

Das Thema Ordnung & Aufräumen ist für viele Menschen mit Aufwand und Ärger verbunden. Ich habe mir daher die Fragen gestellt

  • Was machen ordentliche Menschen anders?
  • Was kannst du täglich machen, um Ordnung in deinen Alltag zu bringen?

Wenn du dir die Zeit nimmst hinzuschauen, wann und wo es in deinem Alltag zu Ärger über Unordnung kommt, oder du unliebsame Aufgaben vor dir herschiebst, kannst du deinen Alltag dauerhaft leichter und nachhaltiger organisieren.

Mit diesen 12 Tipps gelingt es dir, Schritt für Schritt mehr Ordnung in deinen Alltag zu bringen.

Wie gelingt es dir, mehr Ordnung in dein Leben zu bringen und welche kleinen Verhaltensänderungen unterstützen dich dabei? Ich habe mir angeschaut, was Menschen anders machen, die quasi nebenbei Ordnung halten und täglich aufräumen.

Es handelt sich oft um ganz kleine Dinge und Handlungen, die nur wenige Minuten dauern. Sie sind für ordentliche Menschen zu einem Ritual geworden, ähnlich wie das tägliche Zähneputzen. Wenn etwas für uns zu einer Gewohnheit geworden ist, nehmen wir es gar nicht mehr als Anstrengung war und denken kaum darüber nach.

Meine 12 Tipps für einfaches Aufräumen kannst du dir als einen Jahresplan nehmen und jeden Monat einen davon umsetzen. So hast du genug Zeit, die Veränderungen in deinen Alltag zu integrieren. Starte heute bereits mit einem Tipp – du kannst dir das Thema aussuchen, das für dich aktuell am meisten Energie raubt.

  1. Mache täglich dein Bett

Studien aus den USA belegen, dass Menschen, die täglich ihr Bett machen, erfolgreicher und glücklicher sind und erfülltere Beziehungen führen. Aus meinem LetitGo-Programm weiß ich, dass es funktioniert.

  1. Geschirrspüler sofort ausräumen

Erspare dir viel Zeit, indem du deinen Geschirrspüler sofort ausräumst, wenn er fertig ist. Das hat den Vorteil, dass du nicht nur sauberes Geschirr im Schrank hast, sondern auch gleich wieder Platz, um benutzte Töpfe und Geschirr in die Spülmaschine einzuräumen.

  1. Kleidung täglich aufräumen

Dieser Tipp kostet dich vielleicht Überwindung, aber versuche es einen Monat lang und schau, wie es dir danach geht. Räume jeden Abend deine Kleidung auf, indem du sie entweder direkt in den Wäschekorb legst, oder zum Lüften hinaushängst. Möchtest du ein Kleidungsstück am nächsten Tag noch einmal tragen, hänge es sorgfältig auf, damit es nicht zerknittert.

  1. Schuhe haben einen festen Platz

Ordentliche Menschen stellen ihre Schuhe an einen festen Platz zurück. Das ist vor allem in Familien ein Thema, wenn die einzelnen dort, wo sie gerade hereingekommen sind, ihre Schuhe einfach liegenlassen. Du ersparst dir und deinen Angehörigen jede Menge Ärger, wenn es einen definierten Ort gibt, an den alle ihre Schuhe stellen, sobald sie nach Hause kommen.

  1. Müll hinaustragen

Den Müll oder kaputte Dinge gleich hinaustragen, bringt sofort neue Energie und schafft Platz für Neues. Es ist ein Akt des Loslassens, den du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst. So vermeidest du zugestellte und unübersichtliche Keller- oder Abstellräume.

Du kannst ein Ritual daraus machen und frische Luft schnappen, an einem sonnigen Tag einfach die Augen schließen und tief einzuatmen … vielleicht ein paar Schritte in den Garten gehen. Nutze diese zwei, drei Minuten für dich oder sieh sie als willkommene Unterbrechung zwischen zwei Aufgaben, um dich neu zu orientieren.

  1. Küche vor dem Schlafengehen aufräumen

Ich weiß, dass gerade dieser Punkt für viele Menschen eine Herausforderung ist und zugleich ihr größter Wunsch. Dennoch passiert es so schnell, dass noch Geschirr in der Spüle steht oder benutzte Töpfe auf dem Herd, weil du zu müde bist.

Nimm‘ dir einen Monat vor, die Küche jeden Tag aufzuräumen, bevor du schlafen gehst. So kannst du mit einem Lächeln am nächsten Tag aufstehen und kommst in eine aufgeräumte Küche. Ich verspreche dir, es macht einen großen Unterschied für deine Einstellung und den Start in einen neuen Tag.

  1. Esstisch als Kommunikationszentrum

Der Esstisch ist in vielen Familien der Platz, wo jeder seine Dinge ablegt und unterschiedliche Aufgaben erledigt werden. Er kann aber vor allem als Kommunikationsplatz dienen. Ein Platz, an dem alle Familienmitglieder zusammenkommen, über ihren Tag sprechen und gemeinsam essen.

Schau‘ dir an, welche Dinge dort liegen und finde einen anderen Platz für sie – in einem Regal, einer Schublade oder räume sie gleich weg.

  1. Nein sagen

Lerne Nein zu sagen, um Zeit für dich und deine Ordnung zu haben. Sei es dir wert, in einer aufgeräumten Wohnung zu leben. Grenze dich ganz bewusst von Aufgaben ab, die dir andere übertragen wollen, wenn du dadurch weniger Zeit für dich hast.

  1. Aufräumen zwischendurch

Ordentliche Menschen nehmen immer wieder – quasi nebenbei – herumliegende Gegenstände mit und wissen, wo ihr Platz ist.

Ich liebe diesen Tipp, denn ich brauche nicht darüber nachdenken, wo etwas hingehört. Müsste ich erst überlegen, wird das Thema plötzlich groß und ich komme nicht zu meinen geplanten Aufgaben. Dann ist es besser, daraus eine gezielte Aufräumaktion zu machen.

  1. Wäsche aufräumen

Räume die Wäsche direkt weg, wenn sie trocken ist. Lege sie nicht in einen Korb, wo sich dann Wäscheberge auftürmen, sondern  falte Kleidungsstücke sofort zusammen oder bügele sie. Auf diese Weise hast du einen leergeräumten Wäscheständer in einer überschaubaren Zeit und musst nicht plötzlich mehrere Stunden aufräumen.

  1. Ordnungssysteme

Eine Vielzahl an Ordnungssystemen erleichtert dir die Arbeit. Ordentliche Menschen denken darüber nach, wie sie ihre Ordnung noch verbessern können. Dafür kannst du dich wieder einen Monat beobachten, um festzustellen, bei welchen Themen du noch Zwischenschritte gehst oder an Übergangslösungen festhältst, die dich Zeit kosten.

  1. Frische Luft

Regelmäßiges Lüften ist mehr als der reine Luftaustausch. Bringe in regelmäßigen Abständen frischen Wind in deine Räume und sorge für neue Energie. Das kann auch ein Strauß Blumen sein oder eine andere Kleinigkeit, die Bewegung in deinen Alltag bringt.

Wenn du noch weitere Tipps fürs Aufräumen bekommen möchtest, hol‘ dir meinen OrdnungsCheck:

Die Happy Home-Checkliste

Ich freue mich sehr, wenn wir uns dort sehen. Auch in meiner Community bekommst du viele Anregungen und Tipps für ein aufgeräumtes Leben.

Ich bin neugierig, welchen Tipp du als erstes umsetzt. Bitte nimm‘ dir wirklich einen nach dem anderen vor und für jeden einen Monat Zeit. So gehen dir die Veränderungen und neuen Handgriffe wirklich in Fleisch und Blut über und werden zu einer täglichen Gewohnheit, die deinen Alltag erleichtern.

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  • Liebe Maria, danke für vielen guten Tipps. Einiges davon mache ich schon länger, ein paar Dinge lassen sich momentan nicht richtig umsetzen (z.B. unser Esstisch ist mein Arbeitsplatz, wir essen meist in der Küche), und ein paar weitere Tipps werde ich versuchen mit in den Alltag zu integrieren.
    Liebe Grüße, Ingrid von windelfrei-hamburg.de

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