Ein Portion Chaos und du mittendrin

Ein Portion Chaos und du mittendrin

Homeoffice & Mama, über diese Herausforderung und ihrer eigene Geschichte schreibt heute meine Freundin Elisabeth Kollmann – die Geschäftsmama.

Vielleicht geht es Dir wie mir. Du arbeitest von zu Hause aus. Vielleicht sogar irgendwo zwischen Spielzeug, Hausaufgaben, Bügelwäsche und Essensresten. Falls Du jeden Morgen in ein Büro gehst, das sich nicht innerhalb Deiner vier Wände befindet, kannst Du jetzt entweder aufhören zu lesen oder aber Du liest weiter, weil ich Dich neugierig gemacht habe.

„Du bist heute eh zu Hause, gell?“

Die Crux mit dem „von zu Hause aus Arbeiten“ hat ja mehrere Facetten. Da wäre zum Beispiel diese Sache mit dem „Du bist heute eh zu Hause, gell?“ Dieser Frage folgt umgehend eine Bitte. „Kannst Du dann einkaufen gehen?“ „Kannst Du mir die Schuhe vom Schuster holen?“ „Wäscht Du heute dunkle Wäsche? Super, dann wasch doch bitte meine Jeans gleich mit.“

Wer zu Hause ist, kann zwischendurch alle möglichen Dinge erledigen. Sind eh nur Kleinigkeiten und die dauern auch nicht lang. Schnell mal zum Supermarkt, das geht ja ratzfatz. Geht’s eben nicht.

Aber das ist noch nicht alles

Da wäre dann noch der Arbeitsplatz im engeren Sinn. Also Dein Schreibtisch. Wenn Du einen hast und vielleicht sogar ein eigenes Arbeitszimmer, dann hast Du diese Themen möglicherweise gar nicht und dann gratuliere ich Dir von Herzen.

Den meisten Geschäftsmamas geht’s aber anders. Da ist der Schreibtisch gleich der Esstisch gleich der Hausaufgabenplatz der Lieblingskinder gleich der Spiel- und Malort für die kleineren Lieblingskinder. Und dann wird’s eng. Und da kam in meinem Fall meine liebe Freundin Maria Husch ins Spiel.

Aber zurück zum Anfang

Ich hatte mal ein richtig nettes Büro. Im Zentrum von Wien, toller Blick, angenehmes Ambiente. Und dann kam das erste Lieblingskind. Und mit ihm die Erkenntnis, dass ich mein Business auf neue Beine stellen muss und vor allem ganz kurz Wege brauche. Richtig kurze Wege. Also am besten einen Meter oder so. Vom Stubenwagen zu meinem Arbeitsplatz.

Also habe ich mein Büro aufgegeben und bin mit der Arbeit nach Hause gezogen. Wissend, dass das auch einige Nachteile mit sich bringt. Aber eben auch Vorteile.

Und dann wurde es schwierig. Und noch schwieriger.

Ich arbeitete und arbeitete und es war einfach nur mühsam, nervig und unbefriedigend. Weder habe ich das erreicht, was ich erreichen wollte, noch habe ich die Freude empfunden, die eigentlich in meinem Job empfinde.

Bis Maria zum Abendessen kam

Ich weiß noch, wie sie unseren Wohn/Essraum betrat. „Na der junge Mann hat ganz schön viel Platz eingenommen.“ Und da sah ich endlich, was wohl jeder sofort sieht, nur ich habe mehrere Monate und eine gute Freundin dafür gebraucht. Der Lieblingssohn hatte den ganzen Raum okkupiert. Dort die Eisenbahn, hier drei Feuerwehrautos in verschiedenen Größen, an den Türen hingen seine künstlerischen Werke, sein Latz irgendwo am Boden, Lego, Bücher ebenso. Alles verteilt, das ganze Revier grünlich abgesteckt.

Und wo war ich?

Maria blickte kritisch um sich und meinte nur „Na dass Du hier nicht arbeiten kannst, ist offensichtlich. Du kommst ja gar nicht vor hier.“ Und sie hatte recht. Wo war ich, wo war mein Job? Irgendwo im Eck der Kommode ein paar unordentliche Stapel Zettel und der Laptop obendrauf.

So wird das nix mit dem Erfolg

Aber das kann frau ändern. Auch wenn Du kein Arbeitszimmer hast, schaffe Dir eine Ecke im Wohnbereich, der nur Dir gehört. Am besten hängt dort auch ein Poster von Deiner Arbeit, ein Bild, wo Du total erfolgreich bist, gerade irgendetwas erreicht hattest. Richtig gut kommen auch Deine Ziele an der Wand. Was willst Du erreichen? Schreib’s auf ein großes Blatt Papier und häng Deine Ziele prominent auf, sodass Dein Unterbewusstsein sie regelmäßig zu lesen bekommt. Deine Arbeit ist wichtig, also soll sie auch einen schönen Platz bekommen und nicht schnell, schnell verräumt werden.

Ungefähr das waren Marias Tipps. Übrigens werden Maria und ich in absehbarer Zeit miteinander einen Kurs zu diesem Thema machen, da gibt’s noch viel mehr Tipps, Tricks und Strategien für den Businesserfolg von zu Hause aus, also sei gespannt!

Und wer geht zum Schuster?

Es ist nun einmal verlockend um diesen oder jenen Gefallen zu bitten, das geht ja alles so schnell und ist keine große Sache. Ist es eben in Summe doch.

Ich habe mir angewöhnt keinen Handgriff im Haushalt zu tun, wenn ich lieblingskinderfrei bin und arbeite. Ich stelle mir dann vor, ich wäre in einem Büro. Und wer in einem Büro sitzt, kann schließlich die Waschmaschine zu Hause nicht ausräumen. Ist technisch schlicht und ergreifend nicht machbar. Wenn mein Arbeitstag beginnt, arbeite ich und Punkt. Da gibt’s kein Einkaufen, kein Kochen und auch kein Geschirrspüler ein- oder ausräumen.

Wie ich das mache?

Ich sage N.E.I.N. „Ich habe keine Zeit, ich arbeite.“

Wenn Dir das schwerfällt, spür in Dich hinein, was Du willst. Was ist Dir wichtig? Was willst Du erreichen?

Deine Arbeit kann vermutlich niemand für Dich machen, die Waschmaschine kann auch jemand anderer ausräumen.

Jedes Nein ist ein Ja zu Dir

Und genau darum geht’s. Du willst niemanden kränken, Du willst niemanden vor den Kopf stoßen und wenn die Lieblingskinder im Kindergarten sind, dann beginnt Deine Zeit. Und die solltest Du in Deinem Sinn nutzen.

Von zu Hause aus arbeiten hat viele Vorteile. Eigentlich hat es sogar mehr Vorteile als sonst was. Neben den offensichtlichen, wie Mietersparnis oder kurze Wege, gibt’s den aus meiner Sicht wichtigsten Vorteil: Du kannst jeden Tag aufs Neue für Dich einstehen und Dich jeden Tag aufs Neue entscheiden Deinen beruflichen Weg zu gehen und Deinen Erfolg zu leben.

Und wie das geht, darüber erfährst Du mehr in meinem Blog und in meinen . Ich freue mich auf Dich!

Dieser Artikel erscheint übrigens im Rahmen der Blogmomentum Proediton von Markus Cerenak.

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Alles Liebe und – wir schaukeln die Kinder gemeinsam ;-),

Deine Elisabeth

Ps: Du willst mehr von der Geschäftsmama lesen? Dann komm gleich rüber auf meine Website!
Du willst deine Räume erfolgreich gestalten und so richtig loslegen, dann starte Marias BusinessErfolgs-Programm und richte all deine Räume auf den Erfolg ein.

Dieser Gastartikel ist von Geschäftsmama Elisabeth Kollmann-JeckelEK_Geschaeftsmama.com_-940x5202

Elisabeth Kollmann-Jeckel ist als zweifache Kleinkindmutter Coach und Trainerin für Geschäftsmamas. Sie begleitet Mütter auf ihrem ganz persönlichen Weg zu Glück und Erfolg im Privatleben und im Business.

 

Elisabeths Lieblingsraum: Wie ist er und was macht ihn so wunderbar?
Ein eigenes Arbeitszimmer mit Türe!

Veränderung durch Raumgestaltung: Hast du das schon erlebt und welche kleine oder auch große Dinge sind passiert?
Haha, der Artikel sagt wohl alles!

Dein Traumplatz: Von welchem Raum träumst Du?
Von einem Ort, wo alle meine Bücher sind, eine bequeme Couch und viel Ruhe. Und kein Spielzeug, über das man stolpert.

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Ideen, Kreationen, Anregungen?

  1. Danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich habe mir auch vor ca 1 Jahr einen kleinen Schreibtisch angeschafft, weil ich das Gefühl hatte, nur mehr den ganzen Tag am Esstisch zu sitzen. Immer am gleichen Platz. Zuerst zum Arbeiten, dann zum Essen und dann zum Basteln.

    Aber ich werde mir die Tipps zu Herzen nehmen und noch mal schauen, wie ich d n Platz noch schöner gestalten kann.

    Vielleicht hänge ich meine eigenen werde dort auf, statt dem Plazentaabdruck meiner jüngsten Tochter.- obwohl der sehr schön ist… 😉

    Ach ja und dass ich in der Kindfrauen Zeit außer arbeiten nichts mache, habe ich spätestens bei der zeitverknappung durch den schulstart meiner Tochter eingeführt… dein Bericht bestärkt mich aber nochmal darin, deswegen kein schlechtes Gewissen zu haben!

    Ach es ist so schön zu lesen, dass man mit diesen Themen nicht alleine ist!

    Danke und alles Liebe!
    Sonja

    • Freu mich Sonja, dass dir Elisabeth’s Beitrag bestärkt. Wenn du noch mehr hören und umsetzen möchtest, dann komm doch zu unserem Webinar am 16.11. Freu mich auf dich, Maria

    • Liebe Sonja!

      Ich freue mich, dass Dich mein Artikel bestärkt. Gratuliere zum eigenen Schreibtisch, das ist ein wichtiger Schritt! Ob da wirklich der Plazenta-Abdruck hingehört, sei mal dahin gestellt ;-), Du spürst eh selbst, dass in dieser Ecke Eures Zuhause DEIN Job und DU im Mittelpunkt stehen.

      Es findet sich bstimmt ein anderer prominenter Platz für den Plazentaabdruck! Aber bitte nicht im Schlafzimmer, wie ich bei Maria gelernt habe.

      Ich freue mich schon auf das Webinar kommenden Mittwoch, da werden wir diese Themen im Detail besprechen!

      Alles Liebe,

      Elisabeth

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© 2015 Maria Husch ● Webseite: Wiebke Schmidt

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